Illegales Autorennen in Köln-Deutz endet mit schwerem Crash und Verletzten
Luisa KleinIllegales Autorennen in Köln-Deutz endet mit schwerem Crash und Verletzten
Illegales Straßenrennen in Köln-Deutz endet mit Unfall
Ein mutmaßlich illegales Straßenrennen im Kölner Stadtteil Deutz hat am Montagabend mit einem Crash geendet. Zwei 19-jährige Fahrer sollen demnach mit überhöhter Geschwindigkeit die Deutz-Mülheimer Straße entlanggerast sein, als einer von ihnen in der Nähe des Messe-Kreisels die Kontrolle verlor. Bei dem Vorfall wurde ein Fahrer verletzt, beide Hochleistungsfahrzeuge wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Der Unfall ereignete sich am 11. August, kurz nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie ein BMW der 3er-Reihe und ein Mercedes CLA in Richtung Mülheim rasten. Der 19-jährige BMW-Fahrer kam nach einem Kontrollverlust ins Schleudern und prallte gegen einen Laternenpfahl. Er erlitt Halsverletzungen, während sein 17-jähriger Beifahrer unter Schock stand.
Die Polizei traf schnell ein und sicherte die Fahrzeuge – einen 250 PS starken BMW und einen 420 PS starken Mercedes – sowie die Handys von mindestens fünf Personen im Alter von 17 bis 19 Jahren. Beamte stellten fest, dass die Fahrer vor dem Zusammenstoß mehrere gefährliche Überholmanöver bei hoher Geschwindigkeit durchgeführt hatten.
Ein Unfallermittlungsteam untersuchte später die Unfallstelle und sicherte umfangreiche Spuren. Die Behörden bestätigten, dass beide Fahrzeuge im Rahmen der laufenden Ermittlungen abgeschleppt wurden. Der Fall wird als Verdacht auf Verstöße gegen das Verbot von Kraftfahrzeugrennen behandelt.
Für Presseanfragen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln unter Walter-Pauli-Ring 2–6, 51103 Köln, telefonisch unter 0221/229 5555 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Die Ermittlungen zu dem illegalen Straßenrennen dauern an. Die Polizei wertet derzeit Beweismaterial von den beschlagnahmten Handys und der Unfallstelle aus. Den beiden Fahrern drohen nun mögliche Anklagen wegen Verstößen gegen Rennverbote und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.






