IHK NRW fordert rasche Lösungen für marode Infrastruktur und Verkehrswende
Lina KochIHK NRW fordert rasche Lösungen für marode Infrastruktur und Verkehrswende
Die Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) hat ihre Unterstützung für eine Verkehrswende in Nordrhein-Westfalen bekräftigt. Sie betont, dass der Erfolg vom richtigen Rahmenwerk und Anreizen abhängt – nicht von Verboten. IHK-Präsident Ralf Stoffels warnt, dass Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten wie die Sperrung der A45-Brücke in Lüdenscheid die Deindustrialisierung beschleunigen könnten.
Die IHK NRW hat zwölf Vorschläge an Bund, Länder und Kommunen übermittelt. Dazu gehören Forderungen nach höheren Investitionen in die Infrastruktur und beschleunigten Planungsverfahren. Die Organisation kritisiert, dass übermäßig komplexe Planungsgesetze derzeit den Fortschritt ausbremsen.
Die Sperrung der A45-Brücke in Lüdenscheid sorgt bereits für erhebliche Beeinträchtigungen. Beschäftigte und Logistikunternehmen sehen sich mit massiven Herausforderungen konfrontiert, die wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Stoffels macht deutlich, dass die Politik das Problem zwar erkenne, bisher aber keine Lösungen umsetze.
Um die Mobilität zu verbessern, schlägt die IHK NRW mehr Pilotprojekte und gezielte Anpassungen vor. Zudem pocht sie darauf, dass Innenstädte weiterhin gut erreichbar bleiben müssen, um ihre Attraktivität und Funktionalität für alle zu erhalten.
Die Wirtschaft unterstützt eine Verkehrswende, die auf praktikable Lösungen setzt. Schnellere Planungsverfahren und bessere Finanzierung könnten weitere wirtschaftliche Schäden abwenden. Ohne Handeln werden kritische Infrastrukturprobleme weiterhin Industrie und Alltag belasten.






