Grüne Woche Berlin startet mit kulinarischem Reigen und Minister-Premiere

Luisa Klein
Luisa Klein
2 Min.
Eine große Menschenmenge sitzt auf Klappstühlen vor einem Gebäude, einige tragen Hüte, Zelte im Hintergrund, Bäume, ein bewölkter Himmel, Blumen links und ein paar Personen auf der Bühne.Luisa Klein

Tulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin startet mit kulinarischem Reigen und Minister-Premiere

Grüne Woche in Berlin mit dreieinhalbstündiger Eröffnungsführung gestartet

Die Berliner Grüne Woche begann mit einer dreieinhalbstündigen Eröffnungsführung durch die Ausstellungshallen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnete die Veranstaltung um 8:00 Uhr im Pavillon von Mecklenburg-Vorpommern, wo Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer erstmals in offizieller Funktion an der Berliner Grüne Woche teilnahm.

Die Tour umfasste kurze Stationen an den einzelnen Ständen. Estland präsentierte etwa offene Sandwiches mit Elchfleisch und Roggenbrot. Mit fortschreitendem Vormittag wurde das kulinarische Angebot vielfältiger: Die Ukraine servierte Sekt, Bulgarien bot traditionellen Börek bei lebhafter Folkloretanz-Darbietung an, und die Tschechische Republik zapfte Bier für die Besucher. Polen hingegen verteilte Wurstwaren zum Probieren.

Am niederländischen Stand sollte Minister Rainer eine neue Tulpenart namens „Berliner Jubiläum“ taufen – durch das Übergießen der Blume mit Sekt, nicht durch Trinken. Ob diese spezielle Namensgebung tatsächlich vor der Berliner Grüne Woche 2023 stattfand, ist jedoch nicht dokumentiert. Der Stand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zeigte Bio-Wurst, die aber nicht zur Verkostung bereitstand.

Die Veranstaltung vereinte kulinarische Traditionen und landwirtschaftliche Präsentationen. Von Elch-Sandwiches über Bier bis hin zu Tanzvorführungen – jeder Stand brachte seine Besonderheiten ein. Nach dreieinhalb Stunden endete die Tour und markierte damit Rainers ersten Auftritt auf der traditionsreichen Berliner Grüne Woche.