22 March 2026, 18:17

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskoordination

Balkendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach Großereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskoordination

Großübung für den Katastrophenfall in Gangelt: Rettungskräfte aus drei Ländern proben den Ernstfall

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Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine große internationale Notfallübung statt. Rettungsteams aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien simulierten gemeinsam einen schweren Unfall mit zahlreichen Verletzten. Die Übung war die erste dieser Art in der Region seit 2016 und unterstrich die Bedeutung regelmäßiger grenzüberschreitender Trainings.

Das Szenario sah einen Zusammenstoß eines Gefahrguttransporters, eines Reisebusses und mehrerer Pkw auf der Kreisstraße 13, der Umgehungsstraße von Gangelt, vor. Bei dem Crash trat eine giftige, ätzende Substanz aus, wodurch Dutzende Verletzte gerettet und medizinisch versorgt werden mussten. Über 30 Einsatzkräfte aus der Euregio nahmen teil, wobei der Fokus auf der abgestimmten Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg lag.

Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung leiteten die Eindämmung des auslaufenden Stoffes ein. Gleichzeitig kartografierten Drohnen die Unfallstelle aus der Luft und lieferten Echtzeitdaten zur Schadenslage. Die Straße blieb für die Dauer der Übung gesperrt und wurde erst am späten Samstagabend wieder freigegeben.

Die Veranstalter bestätigten im Anschluss, dass die Übung ihre Ziele erreicht habe. Die Teams aus allen drei Ländern arbeiteten reibungslos zusammen und zeigten verbesserte Kommunikationsstrukturen sowie Einsatzstrategien.

Die Großübung bewährte sich als Test für grenzüberschreitende Notfallabläufe. Die Rettungskräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden demonstrierten dabei eine starke Teamleistung bei der Bewältigung eines komplexen Katastrophenszenarios. Die Kreisstraße 13 ist inzwischen wieder ohne weitere Behinderungen befahrbar.

Quelle