Gemeinsames Gedenken an 71 NS-Opfer am Wenzelnberg 2026
Gedenkveranstaltung würdigt die 71 Opfer des NS-Regimes am Wenzelnberg
Am 19. April 2026 um 11 Uhr findet die jährliche Gedenkfeier für die 71 Menschen statt, die am 13. April 1945 vom NS-Regime am Wenzelnberg ermordet wurden. Die Veranstaltung bringt lokale Gemeinschaften zum gemeinsamen Gedenken und Reflektieren zusammen. Sechs Städte – Langenfeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Leichlingen – organisieren die Zeremonie im Wechsel.
Den Auftakt bildet eine Kranzniederlegung an der Gedenkstätte. Langenfelds Bürgermeister Gerold Wenzens und Alexandra Mehdi von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) werden in ihren Reden an die historische Bedeutung des Verbrechens und seine bis heute nachwirkenden Folgen erinnern.
Auch Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse (Q1-Phase) des Langenfelder Konrad-Adenauer-Gymnasiums wirken an der Veranstaltung mit. Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung, das historische Gedächtnis an die jüngere Generation weiterzugeben.
Ein gemeinsamer Auftritt des Langenfelder Kinder- und Jugendchors und des AWO-Chors unter der Leitung von Dirigentin Britta von Anklang bereichert das Programm. Den Abschluss der Gedenkfeier bildet das gemeinsame Singen des Liedes "Die Moorsoldaten", das ursprünglich von Häftlingen in NS-Konzentrationslagern verfasst wurde.
Die Gedenkveranstaltung am Wenzelnberg stellt sicher, dass die Opfer des 13. April 1945 nicht in Vergessenheit geraten. Durch Reden, Musik und kollektives Erinnern fördert die Zeremonie das Bewusstsein für die Verbrechen des NS-Regimes. Die sechs beteiligten Städte tragen diese Tradition als gemeinsame Verantwortung weiter.






