Gerüchte über Untreue belasteten die Ehe von Königin Elizabeth und Prinz Philip jahrzehntelang
Lina KochGerüchte über Untreue belasteten die Ehe von Königin Elizabeth und Prinz Philip jahrzehntelang
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip galt lange als eine unerschütterliche Partnerschaft. Doch hinter verschlossenen Türen sah sich ihre Beziehung hartnäckigen Gerüchten über Untreue ausgesetzt. Jahrzehntelang tauchten immer wieder Behauptungen über Affären auf – sowohl über die Königin als auch über ihren Mann.
Nun sind neue Details über die Spannungen zwischen den beiden ans Licht gekommen – insbesondere in Philips letzten Lebensjahren. Prinz Philip verbrachte seine letzten Monate nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit 2017 auf Wood Farm, einem Anwesen auf dem Sandringham-Gut, während Königin Elizabeth in Schloss Windsor blieb. Als er im April 2021 starb, war er allein – etwas, das die Königin laut Berichten zerrüttet zurückließ. Insider behaupteten, sie sei „absolut wütend“ gewesen, dass er sich nicht von ihr verabschiedet habe.
Die Gerüchte über Philips Liebesaffären reichen Jahrzehnte zurück. Eines der hartnäckigsten betraf Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma. Sie war 32 Jahre jünger als Philip und mit seinem Cousin ersten Grades verheiratet. Royal-Biografen spekulierten zudem, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt – doch dafür gibt es nie bestätigte Beweise.
Auch die Königin selbst sah sich mit Andeutungen über eigene Affären konfrontiert, angeblich als Reaktion auf Philips Verhalten. Manche Quellen behaupteten sogar, sie habe eine Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen geführt, die mit ihrem Mann in Verbindung gebracht wurden. Der Royalexperte Andrew Lownie ging noch weiter und mutmaßte, Prinz Andrew könne möglicherweise nicht Philips leiblicher Sohn sein – eine Behauptung, zu der der Palast nie Stellung nahm.
Trotz aller Skandale stand Philip bis zu seinem Tod öffentlich an der Seite der Königin. Ihre Ehe hielt 73 Jahre lang – doch die privaten Belastungen waren stets spürbar. Die Beziehung von Königin Elizabeth und Prinz Philip war geprägt von öffentlicher Loyalität, doch im Privaten warfen Gerüchte ihre Schatten. Sein Tod ohne ein letztes Lebewohl soll ihre Verzweiflung noch vertieft haben. Die nie bewiesenen Untreuevorwürfe prägen bis heute die Erinnerung an ihre lange Ehe.






