Fünf Metal-Bands kämpfen um Auftritt beim Antirassismus-Festival Rage Against Racism
Julian LangFünf Metal-Bands kämpfen um Auftritt beim Antirassismus-Festival Rage Against Racism
Fünf Metal-Bands treten am 28. März in einem Bandwettbewerb gegeneinander an, um einen Auftritt auf einem der ältesten Antirassismus-Festivals Deutschlands zu gewinnen. Das Event findet in Die Mühle, einem Jugendzentrum im Duisburger Stadtteil Friemersheim, statt. Der Sieger wird bei Rage Against Racism auftreten, einem kostenlosen Open-Air-Festival, das in diesem Jahr bereits zum 21. Mal veranstaltet wird.
Im Wettbewerb treten die Bands Voracious, Grave Intentions, Erst Arren, Justify und Onyxsin an. Jede Formation spielt einen 45-minütigen Auftritt, bevor das Publikum per Abstimmung den Gewinner bestimmt. Der Eintritt kostet fünf Euro, die Einnahmen fließen vollständig in die Finanzierung des Festivals.
Die siegreiche Band wird am 5. und 6. Juni Teil des Line-ups von Rage Against Racism sein. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das Festival in den vergangenen Ausgaben insgesamt 20 Bands präsentiert. Für 2026 rechnen die Veranstalter mit 11 bis 20 Künstlern.
Rage Against Racism bleibt eine kostenlose Veranstaltung, die jährlich in Duisburg stattfindet, um Zusammenhalt zu fördern und Diskriminierung entgegenzutreten. Das Festival hat sich zu einem festen Termin für Metal-Fans und Aktivisten gleichermaßen entwickelt.
Der Bandwettbewerb markiert den ersten Schritt zur diesjährigen Festivalbesetzung. Die ausgewählte Band wird im Juni neben etablierten Namen auf der Bühne stehen. Tickets für den Wettbewerb sind ab sofort erhältlich, die Türen in Die Mühle öffnen am 28. März.