Flughafen Düsseldorf wächst 2025 mit Rekordzahlen und Milliardenplänen
Flughafen Düsseldorf verzeichnet starkes Wachstum im Jahr 2025
Der Flughafen Düsseldorf meldet für das Jahr 2025 ein kräftiges Passagierplus von nahezu fünf Prozent. Im vergangenen Jahr nutzten 21 Millionen Reisende den Airport – das bedeutet den zweiten Anstieg in Folge um jeweils rund eine Million Passagiere. Auch die finanziellen Kennzahlen verbesserten sich deutlich: Sowohl Umsatz als auch Gewinn legten spürbar zu.
Die wirtschaftliche Lage des Flughafens festigte sich 2025 weiter. Der Umsatz stieg auf 467,2 Millionen Euro, während der Nettogewinn um fast 50 Prozent auf 20,2 Millionen Euro kletterte. Mit Rekordinvestitionen in Höhe von 94,6 Millionen Euro im Berichtsjahr konnte die Nettoverschuldung um etwa 37 Millionen Euro reduziert werden. Der COVID-19-Hilfskredit des Landes Nordrhein-Westfalen bleibt im Plan: Die vollständige Rückzahlung soll bis Ende 2026 erfolgen.
Auch der Flugbetrieb entwickelte sich kontinuierlich aufwärts. 2023 wurden 140.302 Starts und Landungen registriert, 2024 waren es bereits rund 155.600 – und 2025 stieg die Zahl weiter auf über 159.900 Bewegungen. Im Tagesdurchschnitt passierten 2025 etwa 57.600 Passagiere den Flughafen, an Spitzenzeiten sogar mehr als 80.000 Reisende.
Langfristig plant der Flughafen Investitionen von rund einer Milliarde Euro über die nächsten zwei Jahrzehnte im Rahmen des Masterplans 2045. Als wichtiger Wirtschaftsmotor der Region beschäftigt der Standort etwa 20.000 Menschen. Die hier ansässigen Unternehmen erwirtschaften jährlich eine Bruttowertschöpfung von über vier Milliarden Euro, wovon mehr als drei Milliarden der Wirtschaft Nordrhein-Westfalens zugutekommen.
Das anhaltende Passagierwachstum und die gestärkte Finanzlage des Flughafens Düsseldorf spiegeln die fortschreitende Erholung wider. Mit kontinuierlichen Investitionen und steigender Nachfrage wird der Airport seine Expansion im Rahmen der langfristigen Strategie weiter vorantreiben. Seine Rolle als zentraler Wirtschaftsstandort für die Region bleibt damit ungebrochen.






