13 March 2026, 10:15

Falscher Rettungssanitäter in NRW: 61-Jähriger täuschte Einsatzkräfte mit gefälschten Papieren vor

Ein Rettungswagen der American Medical Response steht in einem Gebäude geparkt, vor ihm stehen zwei maskierte Personen; auf der linken Seite ist ein Fahrzeug zu sehen und im Hintergrund sind Menschen, Lichter, Rohre und andere Gegenstände zu erkennen.

Mann in NRW gibt sich fälschlicherweise als Retter aus: Mit EKG-Gerät zum Einsatz - Falscher Rettungssanitäter in NRW: 61-Jähriger täuschte Einsatzkräfte mit gefälschten Papieren vor

61-Jähriger in NRW unter Verdacht: Mann gab sich als Rettungskräfte mit gefälschten Ausweisen aus

Ein 61-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen (NRW) steht unter Ermittlung, weil er sich als Rettungssanitäter ausgegeben haben soll. Wie die Behörden feststellten, verfügte er weder über eine offizielle Ausbildung noch über die erforderliche Berechtigung, in dieser Funktion tätig zu sein.

Der Beschuldigte soll bei einem medizinischen Notfall Rettungskleidung getragen und ein EKG-Gerät benutzt haben. Sein Verhalten weckte Misstrauen und führte schließlich zu polizeilichen Ermittlungen.

Bei einer Durchsuchung seines Besitzes fanden die Beamten Pfefferspray, gefälschte Ausweisdokumente, Luftdruckwaffen, Schlagstöcke und Tierabwehrsprays. Zudem wird dem Mann vorgeworfen, Funkfrequenzen genutzt zu haben, die ausschließlich für Einsatzkräfte reserviert sind.

Ihm droht nun eine Anklage wegen Amtsanmaßung, da er keiner anerkannten Rettungsorganisation angehört. Zwar sorgen ähnliche Fälle gelegentlich für Schlagzeilen, doch gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen darüber, wie häufig solche Vorfälle in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland vorkamen.

Die Ermittlungen zu seinen Aktivitäten und dem Ausmaß seiner unbefugten Einsätze laufen noch. Bei einer Verurteilung müsste er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen – sowohl wegen der Vortäuschung einer Amtsperson als auch wegen des Missbrauchs von Sonderausrüstung.

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