Evonik kündigt Stellenabbau und neue Dividendenpolitik für 2026 an
Evonik-Aktionäre erhalten niedrigere Dividende - Evonik kündigt Stellenabbau und neue Dividendenpolitik für 2026 an
Evonik hat angesichts anhaltender finanzieller Herausforderungen weitreichende Veränderungen angekündigt. Der Chemiekonzern gab eine neue Dividendenpolitik ab 2026 bekannt und plant gleichzeitig den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen. Die Maßnahmen folgen auf ein schwieriges Jahr, in dem Umsatz und Gewinne deutlich zurückgingen.
Der Umsatz des Unternehmens für 2025 sank um sieben Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Als Grund für den Rückgang wurden die schwache Wirtschaftslage genannt. Auch das bereinigte Ergebnis ging zurück: Das EBITDA verringerte sich um neun Prozent auf knapp unter 1,9 Milliarden Euro.
In den vergangenen fünf Jahren hat Evonik Marktanteile verloren. Chinesische Konkurrenten wie Wanhua Chemical und Sinopec expandierten rasant und schnitten dem Unternehmen in zentralen Geschäftsbereichen Marktanteile ab. Im Methacrylat-Geschäft sank Evoniks globaler Anteil von etwa 25 auf 18 Prozent, bei Kieselsäure von rund 30 auf 22 Prozent. Während Evoniks Umsätze bei jährlich 15 bis 16 Milliarden Euro stagnierten, wuchsen die chinesischen Wettbewerber jährlich um 15 bis 20 Prozent.
Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro. Trotz der schwierigen Aussichten führte Evonik eine neue Dividendenpolitik ein: Die Aktionäre sollen 2026 eine Dividende von 1,00 Euro pro Aktie erhalten, künftige Ausschüttungen werden bei 40 bis 60 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses liegen. Die RAG-Stiftung, größter Evonik-Aktionär, unterstützt den Plan.
Auch der Stellenabbau ist Teil der Strategie. 2026 sollen rund 1.000 Stellen gestrichen werden, um die Kosten zu senken.
Die Veränderungen spiegeln Evoniks Reaktion auf einen sich wandelnden Markt und wirtschaftliche Druckfaktoren wider. Die Dividendenpolitik zielt darauf ab, den Aktionären Erträge zu sichern, während die Stellenkürzungen die Effizienz steigern sollen. Die Unternehmensentwicklung im Jahr 2026 wird zeigen, ob diese Maßnahmen die Position von Evonik stabilisieren können.
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