14 March 2026, 00:18

Duisburger Polizei schlägt bei E-Scooter-Razzia mit harten Strafen zu

Ein oranges E-Scooter auf dem Straßenrand geparkt mit einem Helm darauf, mit einem Verkehrskegel, einer Wand und Bäumen im Hintergrund.

Duisburger Polizei schlägt bei E-Scooter-Razzia mit harten Strafen zu

Duisburger Polizei führt ganztägige Razzia gegen E-Scooter-Fahrer durch

Am Mittwoch, den 11. März 2025, hat die Duisburger Polizei eine ganztägige Kontrollaktion gegen E-Scooter-Fahrer in der gesamten Stadt durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der Einführung des Verkehrsberichts 2025 und zielte auf unsichere und illegale Nutzung der Elektrokleinstfahrzeuge ab – sowohl mit mobilen als auch mit stationären Kontrollen.

Die Beamten waren von 6 Uhr morgens bis 19 Uhr im Einsatz und überprüften Fahrer an neuralgischen Punkten wie dem Landschaftspark und der Königstraße in der Altstadt. Um auf die Gefahren rücksichtslosen Fahrens aufmerksam zu machen, wurde eine inszenierte Unfallstelle mit einem Pkw und einem zerstörten E-Scooter aufgebaut.

Die meisten Kontrollierten nutzten Leihroller, doch in der Nähe des Hauptbahnhofs fiel auch ein ungewöhnliches, selbstgebautes Modell auf. Die Polizei verhängte 45 Sofortstrafen und 8 Zahlungsaufforderungen, wobei die häufigsten Verstöße das Fahren in Fußgängerzonen, das Mitnehmen von Personen sowie Versicherungsverstöße waren. Zehn Strafanzeigen wurden erstattet, viele davon wegen fehlender Pflichtversicherung.

Ein 34-jähriger Mann wurde angehalten, nachdem ein Cannabis-Test positiv ausfiel, und erhielt sofort ein Weiterfahrverbot. Neben den Kontrollen betrieben die Beamten einen Informationsstand, um Bürger über die geltenden E-Scooter-Regeln und Verkehrssicherheit aufzuklären.

Besonders streng wurden Verstöße in reinen Fußgängerbereichen wie der Königstraße geahndet. Mit Bußgeldern, Anzeigen und Aufklärungsarbeit sollte die Aktion die unsichere Nutzung von E-Scootern in Duisburg eindämmen. Die Ergebnisse fließen in die laufenden Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Stadt ein.

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