13 March 2026, 02:15

Duisburg will Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 mitgestalten

Eine Person, die mit den Olympischen Ringen im Hintergrund und den Wörtern "Olympische Spiele" über einem Plakat für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul, Südkorea, läuft.

Duisburg will Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 mitgestalten

Duisburg bewirbt sich um Teilnahme an Deutschlands Olympia-Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044

Die Stadt Duisburg strebt an, Teil der deutschen Bewerbung um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu werden. Geplant sind lokale Volksabstimmungen am 19. April 2026, bei denen die Bürgerinnen und Bürger entscheiden sollen, ob sich die Stadt der nationalen Kampagne anschließt. Bei einem positiven Ausgang könnten Austragungsorte wie die Regattabahn und die Schauinsland-Reisen-Arena Wassersport- und Kletterwettbewerbe im Rahmen des übergeordneten Konzepts der Region Köln-Rhein-Ruhr ausrichten.

Unterstützt wird die Bewerbung von Nele Moos, einer in Duisburg geborenen Sportlerin und Silbermedaillengewinnerin im Weitsprung bei den Paralympics 2024 in Paris. Die Athletin trainiert beim TSV Bayer 04 Leverkusen und studiert Sonderpädagogik an der Universität zu Köln. Trotz ihrer aktuellen Verbindungen zu anderen Städten bleibt sie ihren Wurzeln verbunden – so ist sie weiterhin dem Nachwuchsverein Eintracht Duisburg 1848 verbunden. Moos lobt die Herzlichkeit und Offenheit der Stadt als besondere Stärken für eine olympische Gastgeberrolle.

Bis Mitte März erhalten rund 350.000 Einwohnerinnen und Einwohner die Unterlagen für die Briefwahl im Vorfeld des April-Referendums. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Duisburg offiziell in die nationale Bewerbung einsteigt, die sich gegen Konkurrenz aus Berlin, Hamburg und München durchsetzen muss. Weitere Details zum Vorhaben sind unter www.ourwebsite.de/application_olympics abrufbar.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September 2026 seine endgültige Entscheidung über die nationale Bewerbung bekannt geben. Falls Duisburg ausgewählt wird, würden die Sportstätten im Sportpark – darunter die Regattabahn für Rudern und Kanusport sowie die Schauinsland-Reisen-Arena für Kletterwettbewerbe – eine zentrale Rolle bei den Spielen einnehmen.

Die Ergebnisse der Volksabstimmung werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg bei der Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 dabei sein wird. Ein Ja der Bürger hält die Stadt im Rennen für die Ausrichtung von Wettkämpfen. Die endgültige DOSB-Entscheidung im September wird dann klären, ob die Region Köln-Rhein-Ruhr als offizieller deutscher Kandidat ins Rennen geht.

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