25 March 2026, 14:17

Dortmunder Flughafen wächst auf 3,24 Millionen Passagiere – doch das Defizit explodiert auf 6,3 Millionen Euro

Liniengraph, der die Anzahl der Fluggesellschaften-Passagiere in den Vereinigten Staaten von 2019 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Dortmunder Flughafen wächst auf 3,24 Millionen Passagiere – doch das Defizit explodiert auf 6,3 Millionen Euro

Flughafen Dortmund verzeichnete 2025 einen stetigen Anstieg der Passagierzahlen und erreichte bis Jahresende 3,24 Millionen Fluggäste. Trotz dieses Wachstums sah sich der Flughafen mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert und schloss das Jahr mit einem Defizit von 6,3 Millionen Euro ab – deutlich höher als der Verlust von 1,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Erholung nach den Pandemie-Tiefstständen verlief zwischen 2021 und 2025 kontinuierlich: Die Passagierzahlen stiegen von nur 1,2 Millionen im Jahr 2021 auf etwa 2,8 Millionen 2025 an. Damit übertraf Dortmund vergleichbare Regionalflughäfen wie Paderborn-Lippstadt (1,5 Millionen) und Karlsruhe/Baden-Baden (1,9 Millionen). Treiber dieses Wachstums waren vor allem ausgeweitete Billigflug-Strecken. Allerdings führten der Rückzug von Ryanair und die Reduzierung der Eurowings-Verbindungen später zu einem Rückgang um 560.000 Passagiere.

Die Gesamteinnahmen 2025 beliefen sich auf 49,81 Millionen Euro, doch steigende Kosten belasteten die Finanzen stark. Besonders die Personalkosten stiegen aufgrund von Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst und einem neuen Tarifvertrag deutlich an. In der Folge sank das EBITDA auf etwa 971.000 Euro, während sich das Jahresdefizit auf 6,3 Millionen Euro ausweitete.

Die abschließenden geprüften Zahlen werden im Juni erwartet und sollen die finanzielle Lage des Flughafens für das Jahr bestätigen.

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Das Passagierwachstum 2025 half zwar, den Wegfall wichtiger Flugverbindungen teilweise auszugleichen. Doch die höheren Personalkosten trugen maßgeblich zum größeren Defizit bei. Die offiziellen Finanzdaten, die im Juni vorliegen sollen, werden ein vollständiges Bild der Jahresperformance liefern.

Quelle