DLRG Herford erhält modernisierte Funkgeräte für bessere Hochwasserhilfe

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Eine Gruppe von Menschen in Helmen und Handschuhen, einer schiebend einen Wagen mit einer Person darauf, ein anderer haltend Papiere und einen Stift, mit einer Tasche auf dem Boden und verschiedenen Gegenständen im Hintergrund, auf dem Deck eines Schiffs mit Deckenbeleuchtung.Johanna Krüger

DLRG Herford erhält modernisierte Funkgeräte für bessere Hochwasserhilfe

Die DLRG Herford, eine ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation mit fast 700 Mitgliedern, unterstützt seit 2008 bundesweit Hochwassereinsätze – von Bayern über den heimischen Kreis Herford bis in andere betroffene Regionen. Nun erhielt das Team modernisierte Funkgeräte, um die Notfallkommunikation zu verbessern.

Das neue Funksystem wurde von der Stiftung "Zukunft im Wittekindsland" finanziert, die nachhaltige Projekte in der Region Herford fördern. Es umfasst ein BOS-Funkgerät, das die direkte Abstimmung mit Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen ermöglicht. Zudem wurde ein Blinklicht-Alarmsystem installiert, das die Einsatzkräfte bei dringenden Alarmierungen warnt.

Das Führungsfahrzeug der DLRG Herford dient sowohl als Einsatzzentrale für die Freiwilligen als auch als Transportmittel für Rettungsboote und Anhänger. Ergänzt wird die Flotte durch ein spezielles Wasserrettungsfahrzeug, das wichtige Ausrüstung und ausgewählte Boote in Katastrophengebiete bringt.

Mit rund 300 Kindern und Jugendlichen in ihren Reihen bietet die Organisation Schwimmkurse an und unterstützt bei lokalen Veranstaltungen. Die Finanzierung erfolgt über Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren, Spenden sowie öffentliche Zuschüsse für Vereinsaktivitäten.

Die aufgerüstete Funktechnik stärkt die Koordination in Notfällen. Die DLRG Herford bleibt weiterhin auf ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftsunterstützung angewiesen. Mit den erweiterten Kapazitäten können künftige Hochwasser- und Wasserrettungseinsätze schneller und zuverlässiger bewältigt werden.