25 March 2026, 00:19

Deutz AG kürzt 50 Millionen Euro – Kampf gegen Nachfragekrise und schwache Umsätze

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte nach Branche und Erholungsstatus zeigt, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung anzeigt.

Deutz AG kürzt 50 Millionen Euro – Kampf gegen Nachfragekrise und schwache Umsätze

Deutz AG spürt Kosten um 50 Millionen Euro – Reaktion auf Nachfrageeinbruch

Nach einem deutlichen Rückgang der Nachfrage streicht die Deutz AG die Kosten um 50 Millionen Euro zusammen. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose für 2024 auf rund 1,8 Milliarden Euro gesenkt – deutlich unter den früheren Schätzungen. Der neue Finanzvorstand Oliver Neu leitet nun die Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzen, während sich der Konzern an die schwierigen Marktbedingungen anpasst.

Im vergangenen Jahr hatte Deutz AG mit sinkenden Aufträgen im Bereich Baumaschinen und Agrartechnik zu kämpfen. Dies führte zu Kurzarbeit und Stellenabbau an den Produktionsstandorten. Gleichzeitig expandierte das Unternehmen in neue Geschäftsbereiche und übernahm im September die Sobek Group, um Antriebssysteme für Drohnen zu entwickeln.

Um die Ausgaben zu drücken, hat der Konzern die Reisekostenregelungen verschärft, Stellen in Forschung und Entwicklung abgebaut und die Budgets für neue Technologien gekürzt. Überstunden wurden reduziert, zudem wurde Kurzarbeit eingeführt, um die Produktionskosten zu senken. Diese Schritte sind Teil eines umfassenden Sparprogramms in Höhe von 50 Millionen Euro.

Langfristig hält das Unternehmen an seiner "Dual+"-Strategie fest, die bis 2030 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von 10 Prozent vorsieht. Die Quartalszahlen, die am 7. November veröffentlicht werden, sollen weitere Einblicke in die finanzielle Lage geben.

Oliver Neu übernahm am 1. Oktober die Position des Finanzchefs. Seine Berufung fällt in eine Phase, in der Deutz AG mit schwächerer Nachfrage kämpft und gleichzeitig das Kostensenkungsprogramm vorantreibt.

Das Sparprogramm von Deutz AG zielt darauf ab, Stabilität in Zeiten rückläufiger Verkäufe zu sichern. Die angepasste Umsatzprognose und die Budgetkürzungen spiegeln die laufenden Anpassungen an die Marktbedingungen wider. Der nächste Quartalsbericht wird zeigen, ob diese Maßnahmen die finanzielle Perspektive des Unternehmens verbessern.

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