"COPpuccino" in Münster: Wie Kaffee und Gespräche das Vertrauen zur Polizei stärken
Luisa Klein"COPpuccino" in Münster: Wie Kaffee und Gespräche das Vertrauen zur Polizei stärken
Polizei Münster veranstaltete "COPpuccino"-Treffen im Stadtteil Coerde
Am Dienstagnachmittag lud die Münsteraner Polizei zum "COPpuccino"-Event in den Stadtteil Coerde ein. Die dreistündige Veranstaltung sollte das Vertrauen stärken und den offenen Austausch zwischen Beamten und Anwohnern fördern. Kostenlose Getränke und Aktivitäten lockten die Bewohner in lockerer Atmosphäre zusammen.
Von 15 bis 18 Uhr bot die Aktion einen informellen Rahmen für Gespräche. Die Polizei servierte 252 Kaffees, Cappuccinos und Tees und tauschte sich mit den Gästen über Themen wie Nachbarschaftssicherheit und Gemeinschaftsbindung aus. Persönliche Gespräche und konstruktive Diskussionen prägten den Nachmittag.
Lokale Partner bereicherten das Programm: Der SC Preußen Münster brachte sein Kids'-Club-Team und Maskottchen Fiffi mit, während Strong Partners Sportaktivitäten an der nahegelegenen Calisthenics-Anlage organisierte. Auch Joey Kelly von data:unplugged war vor Ort und ging auf Besucher jeden Alters ein.
Im Mittelpunkt stand präventive Arbeit mit niedrigschwelligem Zugang. Durch den Aufbau sozialer Netzwerke und offenen Dialog festigte die Veranstaltung das Vertrauen zwischen Bürgern und Polizei. Solche "COPpuccino"-Treffen finden seit 2019 bundesweit statt, auch wenn die genaue Zahl nicht öffentlich dokumentiert ist.
Das Event in Coerde stärkte den Zusammenhalt im Viertel und förderte gemeinsame Präventionsbemühungen. Über 250 Getränke wurden ausgeschenkt, lokale Gruppen trugen zum Gelingen bei. Die Polizei plant, solche Initiativen fortzuführen, um den Dialog mit den Bürgern zu vertiefen.






