20 March 2026, 20:29

Bundesweiter Apothekenprotest: Tausende schließen am 23. März ihre Türen

Eine Apothekerin in weißer Schürze hält ein Objekt, während sie einem Kunden in einer Apotheke mit Regalen voller Flaschen im Hintergrund hilft.

Bundesweiter Apothekenprotest: Tausende schließen am 23. März ihre Türen

Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf große Proteste vor

Am Montag, den 23. März 2026, wollen Apotheken in Deutschland mit einer bundesweiten Protestaktion ein starkes Zeichen setzen. Viele werden an diesem Tag ihre Türen schließen – in Köln und Meerbusch beteiligen sich nahezu alle Betriebe. Die Organisatoren rechnen mit tausenden Teilnehmern, nachdem im vergangenen Jahr rund 7.000 Apotheken an ähnlichen Demonstrationen teilgenommen hatten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Proteste stoßen besonders in zentralen Regionen auf große Unterstützung. Aus Rheinland-Pfalz wird von flächendeckenden Schließungen berichtet, und auch im Rhein-Ruhr-Gebiet in Nordrhein-Westfalen zeigt sich eine hohe Beteiligung. Zwar liegen noch keine genauen bundesweiten Zahlen vor, doch etwa 1.100 Notdienst-Apotheken werden für die Versorgung geöffnet bleiben.

In Köln haben sich die Apothekeninhaber eng abgestimmt, um eine breite Teilnahme zu gewährleisten. Zahlreiche Teams aus der Stadt werden zur Kundgebung nach Düsseldorf reisen, wobei ein Shuttlebus für den Transport organisiert wurde. Die Linda-Genossenschaft unterstützt die Aktion, stellt Materialien bereit und ruft alle Mitgliedsapotheken – einschließlich jener im MVDA-Netzwerk – auf, an diesem Tag geschlossen zu bleiben.

In Meerbusch werden sämtliche Apotheken ihre Türen schließen; die Inhaber haben einstimmig beschlossen, sich anzuschließen. Jede Apotheke wird ein Protestplakat im Schaufenster aushängen, das über die Schließung und deren Gründe informiert.

Ziel der Aktion ist es, ein deutliches Signal zu senden. Die Organisatoren hoffen auf eine Teilnahme im fünfstelligen Bereich. Während die meisten Apotheken geschlossen bleiben, bleibt die Notversorgung gewährleistet. Die Proteste spiegeln die weitverbreitete Unzufriedenheit unter Apothekenteams im ganzen Land wider.

Quelle