Bundespolizei findet 88.000 Euro in Gold und Bargeld bei Routinecheck in Aachen

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Eine Goldm├╝nze mit der Aufschrift "Police Militaire" vor einem wei├čem Hintergrund.Johanna Krüger

Bundespolizei findet 88.000 Euro in Gold und Bargeld bei Routinecheck in Aachen

Bundespolizei in Aachen entdeckt Gold, Bargeld und Waffe bei Routinekontrolle

Bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle stießen Beamte der Bundespolizei in Aachen auf einen Fundus aus Gold, Bargeld und einer Waffe. Die Beute umfasste fast 88.000 Euro in Gold, über 8.000 Euro in bar sowie einen Schlagring. Die Polizisten beschlagnahmten die Gegenstände, nachdem der Fahrer den Besitzanspruch für den Großteil des Goldes nicht nachweisen konnte.

Der Vorfall ereignete sich im April 2024 in der Nähe der belgischen Grenze. Zwei deutsche Männer im Alter von 20 und 21 Jahren saßen in dem Fahrzeug, als sie von der Polizei angehalten wurden. Im Inneren des Wagens entdeckten die Beamten sechs Goldbarren, vier Goldplättchen und eine größere Geldsumme.

Der Fahrer konnte jedoch nur für zwei der Goldbarren einen Kaufbeleg vorlegen. Daraufhin konfiszierten die Behörden das gesamte Gold und das Bargeld im Rahmen der üblichen Freigabeverfahren. Auch der Schlagring wurde beschlagnahmt, da er in Deutschland als verbotenes Werkzeug gilt.

Die Ermittler prüfen weiterhin die Herkunft des Goldes und des Geldes. Bisher gibt es keine weiteren Erkenntnisse über die Aktivitäten der beiden Männer vor der Kontrolle oder mögliche frühere Verbindungen zum Transport von Wertgegenständen.

Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben noch keine zusätzlichen Details zum Fall veröffentlicht. Das weitere Vorgehen hängt von den Ermittlungsergebnissen zur Herkunft des Goldes und des Bargelds ab.