17 April 2026, 10:16

Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Stadtstraße mit Verkehrskegeln, Fahrzeugen, einer Brücke auf der linken Seite, Gebäuden mit Namensschildern, Laternenpfählen und einem Himmel als Hintergrund.

Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Bottrop überprüft alle Kreuzungen auf Sichtfeldmängel – nach tödlichem Unfall in Warendorf

Die Stadt Bottrop hat eine flächendeckende Überprüfung aller Kreuzungen eingeleitet, um sicherzustellen, dass sie den Sichtfeldstandards entsprechen. Anlass ist ein tödlicher Verkehrsunfall in Warendorf, der auf unzureichende Einsehbarkeit an einer Einmündung zurückging. Nun werden alle Kreuzungen systematisch kontrolliert, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Das Tiefbauamt der Stadt Bottrop prüft jede Kreuzung auf die Einhaltung der sogenannten Sichtdreiecke. Diese müssen es Autofahrern ermöglichen, den Querverkehr rechtzeitig und klar zu erkennen, bevor sie einbiegen oder die Vorfahrt gewähren. Die geforderte Größe der Sichtdreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße: Je höher das Tempo, desto länger müssen die freien Sichtachsen sein.

Besonderes Augenmerk liegt auf stark frequentierten Knotenpunkten und Unfallschwerpunkten. Sollte eine Kreuzung die Prüfung nicht bestehen, muss die Stadt nachbessern. Mögliche Maßnahmen reichen von baulichen Änderungen bis zur Einrichtung von Halteverbotszonen, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

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Die ersten Umbaumaßnahmen sind für die Scharnhölzstraße Anfang 2026 vorgesehen. Im Anschluss folgen die Horster Straße und die Aegidistraße, wobei die Ausschreibungen für diese Projekte in Kürze erfolgen sollen. Sämtliche Anpassungen orientieren sich an den deutschen Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RaSt 06), um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Ziel der Inspektionen ist es, tote Winkel an Bottrops Kreuzungen vollständig zu beseitigen. Durch die Behebung von Mängeln will die Stadt die Unfallzahlen senken und die Verkehrssicherheit nachhaltig erhöhen. Die ersten Baumaßnahmen starten 2026; weitere Projekte folgen priorisiert nach einer Risikobewertung des Verkehrsaufkommens.

Quelle