Blitzer auf Kölner A4 fängt über 9.100 Raser in nur 23 Tagen ab
Blitzer auf Kölner A4 fängt über 9.100 Raser in nur 23 Tagen ab
Neue Blitzeranlage auf Kölner Autobahn A4 erfasst über 9.100 Verstöße in nur 23 Tagen
Eine kürzlich installierte Geschwindigkeitsmessanlage auf der Kölner Autobahn A4 hat in nur 23 Tagen mehr als 9.100 Verkehrsverstöße registriert. Das System, das in der Nähe des Autobahnkreuzes Eifeltor aufgestellt wurde, überwacht eine Baustelle, in der die Fahrspuren verengt sind und die Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h reduziert wurde. Die Behörden berichten, dass die Kamera seit ihrer Inbetriebnahme täglich Hunderte von Verstößen erfasst.
Die von Jenoptik entwickelte und installierte Anlage arbeitet mit Lasertechnologie und kann mehrere Spuren gleichzeitig überwachen. Sie erkennt sowohl Geschwindigkeitsüberschreitungen als auch spurbezogene Verstöße – insbesondere bei Lkw, die aufgrund einer maroden Brücke auf eine einzige Spur beschränkt sind. Das System wird mit einer Methanol-Brennstoffzelle betrieben und ist damit unabhängig vom örtlichen Stromnetz.
Zwischen Aachen und Olpe zeichnete die Anlage in einer Richtung 4.108 Verstöße auf, in der anderen 5.050, darunter auch an der Ausfahrt Eifeltor. Im Schnitt wurden in der Anfangsphase fast 400 Verstöße pro Tag registriert. Die Kamera soll mindestens bis Februar 2027 im Einsatz bleiben; die Gesamtkosten für Miete, Wartung und Betrieb belaufen sich auf etwa 245.000 Euro über einen Zeitraum von 15 Monaten.
Die hohe Zahl der Verstöße deutet darauf hin, dass viele Autofahrer sich nur schwer an die reduzierte Geschwindigkeitsbegrenzung und die Spurwechselbeschränkungen anpassen. Da die Anlage noch mindestens ein weiteres Jahr im Einsatz bleibt, wird die Überwachung vorerst fortgesetzt. Die Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen über das bestehende Kontrollsystem hinaus angekündigt.
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