Bergisch Gladbach kauft Grundstück für geplante Grundschule an der Sander Straße
Johanna KrügerBergisch Gladbach kauft Grundstück für geplante Grundschule an der Sander Straße
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben. Mit dem Kauf beginnt eine neue Phase für das Gelände, das sich in den vergangenen zehn Jahren von einer industriellen Nutzung hin zu einer möglichen Wohn- und Bildungsfläche gewandelt hat.
Das Areal war zuvor Teil eines großen Sanierungsprojekts. Zwischen 2018 und 2020 wurden alte Fabrikgebäude abgerissen, und bis 2023 entstand dort ein modernes Wohnensemble mit 120 Einheiten, errichtet von der Immobilien GmbH Bergisch. Nun hat die Stadt die Eigentumsrechte übernommen – die endgültige Übertragung aller Rechte und Pflichten steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der vollständigen Kaufpreiszahlung.
Die Abrissarbeiten auf dem Gelände haben bereits begonnen. Der Verkäufer bleibt für die Beräumung des Grundstücks sowie die Einholung aller erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen verantwortlich. Ein geotechnischer Bericht und ein Abrisskonzept liegen vor, wobei besonderes Augenmerk auf die Hangstabilität sowie den Schutz benachbarter Grundstücke und Verkehrswege gelegt wird.
Das Grundstück ist als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der Baugesetzbuches (BauGB) eingestuft. Die Stadt plant, dort langfristig eine Grundschule anzusiedeln. Bevor konkrete Schritte eingeleitet werden, sollen jedoch detaillierte Erhebungen durchgeführt und ein öffentlicher Dialog geführt werden, um die weiteren Entscheidungen zu fundieren.
Der Kaufpreis wird erst in voller Höhe gezahlt, sobald das Gelände geräumt und frei von Altlasten ist. Als nächste Schritte stehen für die Stadt die finale Planung der Fläche sowie die Einbindung der Bürgerschaft an, um die künftige Nutzung gemeinsam zu gestalten. Bei einer Genehmigung könnte das Areal bald eine neue Grundschule beherbergen.