07 May 2026, 02:18

Babyboomer in NRW droht massive Wohnungsarmut bis 2036

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Babyboomer in NRW droht massive Wohnungsarmut bis 2036

Über eine Million Babyboomer in Nordrhein-Westfalen könnten in den nächsten zehn Jahren von Wohnungsarmut betroffen sein. Diese Warnung stammt vom Pestel-Institut, das auf die wachsende finanzielle Belastung von Rentnern hinweist. Angesichts steigender Mieten und oft unzureichender Renten könnten viele ältere Menschen in Deutschland Schwierigkeiten haben, sich ihre Wohnungen zu leisten.

Das Problem betrifft einen großen Teil der Nachkriegsgeneration. Rund 5,1 Millionen Babyboomer in ganz Deutschland werden voraussichtlich weniger als 800 Euro monatlich aus der gesetzlichen Rente erhalten. Das entspricht etwa 40 Prozent dieser Altersgruppe, die zwischen jetzt und 2036 in den Ruhestand geht.

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Aktuell sind bereits über 760.000 Rentner bundesweit auf Grundsicherungsleistungen angewiesen. Das sind etwa 4,3 Prozent aller Ruheständler – ein Trend, der sich verschärfen könnte, wenn immer mehr Menschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden.

Robert Feiger, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bau, bezeichnet bezahlbaren Wohnraum als „das soziale Problem Nummer eins“. Er betont die Dringlichkeit von Maßnahmen, darunter den Bau weiterer neuer Wohnungen. Ohne Gegensteuerung, warnt er, werde sich die Wohnungsarmut vertiefen und die Wirtschaft zusätzlich belasten.

Die Erkenntnisse deuten auf eine wachsende Krise für Rentner in Deutschland hin. Angesichts niedriger Renten und hoher Mieten steigt das Risiko der Wohnungsarmut. Experten und Gewerkschaftsvertreter fordern nun politische Reformen, um eine dramatische Zunahme der finanziellen Not unter älteren Bürgern zu verhindern.

Quelle