Armin Petras wird neuer Intendant des Theater Bremen ab 2027/28

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein Mann in einem grünen T-Shirt und blauen Jeans steht vor einem Publikum in einem Theater, hält ein Mikrofon in der Hand, zwei Frauen sitzen auf einer Treppe hinter ihm, rote Stühle im Hintergrund, ein Geländer auf der rechten Seite und Lampen auf dem Dach.Johanna Krüger

Armin Petras wird neuer Intendant am Theater Bremen - Armin Petras wird neuer Intendant des Theater Bremen ab 2027/28

Das Theater Bremen hat Armin Petras zum neuen Intendanten ernannt. Er wird die Position in der Spielzeit 2027/2028 antreten und folgt damit auf Michael Börgerding, der im Januar 2025 verstorben ist. Eine Findungskommission wählte Petras nach der Prüfung von über 50 Bewerbern für die Rolle aus.

Petras bringt umfangreiche Erfahrungen im deutschen Theater mit. Zuvor leitete er das Maxim Gorki Theater in Berlin und arbeitete in der Schauspielsparte des Staatstheaters Stuttgart. Seine Verbindung zum Theater Bremen vertiefte sich in diesem Jahr, da er dort ab März Tolstois Krieg und Frieden inszenieren wird.

Unter Börgerdings Führung machte sich das Haus vor allem mit mutigen Musiktheaterproduktionen einen Namen. Ein Höhepunkt war die Uraufführung von John Adams' Doctor Atomic in der Spielzeit 2023/24. Die von Frank Hilbrich inszenierte und von den Bremer Philharmonikern begleitete Oper setzte sich mit den moralischen Dilemmata des wissenschaftlichen Fortschritts auseinander. Petras hat sich verpflichtet, diese künstlerische Ausrichtung fortzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen.

An seiner Seite werden Franziska Benack und Frederike Krüger als seine Stellvertreterinnen wirken. Gemeinsam wollen sie an die jüngsten Erfolge des Theaters anknüpfen und dessen Zukunft gestalten.

Petras wird sein Amt offiziell in der Spielzeit 2027/2028 antreten. Seine Berufung folgt auf ein gründliches Auswahlverfahren und eine klare Vision für das nächste Kapitel des Theater Bremen. Die Institution ehrt weiterhin das Erbe Börgerdings, während sie sich auf frische künstlerische Entwicklungen vorbereitet.