Alexander Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als Wirtschaftsstratege
Alexander Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als Wirtschaftsstratege
Alexander Felsch, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von CDU und FDP für Bergisch Gladbach, übernimmt eine neue Position bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln. Ab Februar 2026 wird er als Bereichsleiter für "Wirtschaft und Politik" tätig sein und dabei mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in Wirtschafts- und Interessenvertretung mitbringen.
Felschs berufliche Neuorientierung folgt auf seine Niederlage bei der Oberbürgermeisterwahl im September 2023, bei der sich die Dominanz von CDU und SPD im Stadtrat von Bergisch Gladbach durchsetzte. In seiner neuen Funktion bei der IHK Köln wird er die Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg leiten und direkt mit Unternehmen der Region zusammenarbeiten, um die Rahmenbedingungen für die lokale Wirtschaft zu verbessern.
Vor seinem Wechsel zur Kammer war Felsch elf Jahre lang als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW, dem Landesverband der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, tätig. Zuvor beriet er die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag und stand dem heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst als wirtschaftspolitischer Berater zur Seite.
Als Gründe für die Annahme der Stelle nannte Felsch den starken Einfluss der IHK sowie seine persönliche Verbundenheit mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen. Neben seinen regionalen Aufgaben wird er einen zweiten Arbeitsplatz in der Kölner Zentrale der IHK behalten und sich weiterhin für bessere politische Rahmenbedingungen für Unternehmen einsetzen.
Seine Expertise umfasst die Bereiche Industrie, Energie, Klimapolitik, Infrastruktur und Planung – Themen, die IHK-Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein als "außerordentlich wertvolle Bereicherung" für die politisch aktive Kammer bezeichnete.
Die Berufung Felschs erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die IHK Köln ihre Unterstützung für die regionale Wirtschaft ausbauen will. Seine Doppelfunktion in Leverkusen/Rhein-Berg und Köln wird sich auf die Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konzentrieren, auch wenn aktuelle Berichte noch keine konkreten Herausforderungen für die ansässigen Unternehmen nennen. Der Schritt markiert für Felsch eine Rückkehr zur politischen Interessenvertretung nach seinem gescheiterten Wahlkampf in Bergisch Gladbach.
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