Alexander Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als neuer Bereichsleiter

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Stadtlandschaft mit zahlreichen Gebäuden, Bäumen und Pfählen, beschriftet mit 'Künstler's plan of Berlin' unten.Luisa Klein

Alexander Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als neuer Bereichsleiter

Alexander Felsch, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat in Bergisch Gladbach, übernimmt eine neue Führungsposition bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln. Als Bereichsleiter für "Wirtschaft und Politik" wird er zugleich das IHK-Büro in Leverkusen/Rhein-Berg leiten. Der Wechsel folgt auf eine elfjährige Tätigkeit bei unternehmer NRW, dem Landesverband der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.

Felsch bringt umfangreiche Erfahrung in seine neue Rolle mit: Über ein Jahrzehnt lang zeichnete er als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW verantwortlich. Zuvor beriet er die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag und stand Ministerpräsident Hendrik Wüst in wirtschaftspolitischen Fragen zur Seite.

Sein Entschluss, zur IHK Köln zu wechseln, begründet Felsch mit der starken regionalen Verankerung der Organisation. Ausschlaggebend seien zudem seine wachsenden Bezüge zum Rheinisch-Bergischen Kreis und zu Leverkusen gewesen. Die Kammer begrüßt ihn als "außerordentlich wertvolle Bereicherung" – nicht zuletzt wegen seiner tiefgreifenden Kontakte in Politik und Wirtschaft.

In seiner neuen Funktion wird sich Felsch vor allem für die Belange der heimischen Unternehmen einsetzen. Geplant ist, sich für bessere politische Rahmenbedingungen der Wirtschaft starkzumachen, während er von der Kölner IHK-Zentrale aus die wirtschafts- und politikbezogenen Aktivitäten steuert. Seine Expertise umfasst die Bereiche Industrie, Energie, Klimapolitik und Infrastruktur – Schwerpunkte, die er innerhalb der Kammer weiter ausbauen möchte.

Die Berufung folgt auf Felschs gescheiterte Oberbürgermeister-Kandidatur in Bergisch Gladbach. Bei der IHK Köln wird er nun direkt mit regionalen Unternehmen zusammenarbeiten und dabei sein politisches Know-how einbringen. Die Kammer erwartet, dass seine Führung die Interessenvertretung und das Dienstleistungsangebot im Rheinisch-Bergischen Raum deutlich stärken wird.