21 March 2026, 16:22

Adobe übernimmt Semrush: Bundeskartellamt gibt 1,9-Milliarden-Deal frei

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Adobe übernimmt Semrush: Bundeskartellamt gibt 1,9-Milliarden-Deal frei

Adobes geplante Übernahme von Semrush erhält grünes Licht vom Bundeskartellamt

Die geplante Übernahme des Unternehmens Semrush durch Adobe hat die Zustimmung des deutschen Bundeskartellamts erhalten. Der Deal im Wert von rund 1,9 Milliarden US-Dollar soll Adobes Präsenz im Bereich digitales Marketing und KI-gestützte Suchtools ausbauen. Die Wettbewerbsbehörde gab nach Prüfung grünes Licht, da keine Gefahr einer Einschränkung des Wettbewerbs bestehe.

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Das Bundeskartellamt verkündete seine Entscheidung am 20. März 2026 nach einer eingehenden Untersuchung. Die Beamten prüften, ob die Kombination von Adobes Content-Management-Systemen mit den SEO- und KI-Chatbot-Tools von Semrush den Wettbewerb auf dem Markt beeinträchtigen könnte. Die Analyse ergab, dass konkurrierende Anbieter weiterhin starke Alternativen bieten würden, sodass keine einzelne Firma eine dominierende Stellung einnehmen könne.

Semrush hat sich als wichtiger Akteur in der digitalen Sichtbarkeit etabliert, insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). In jüngster Zeit erweiterte das Unternehmen sein Portfolio um Answer Engine Optimization (AEO) und unterstützt Marken dabei, ihre Präsenz in KI-Chatbots wie ChatGPT und Gemini zu verbessern. Adobe, vor allem für Photoshop und PDF-Software bekannt, ist mit Adobe Experience Manager auch im digitalen Marketing aktiv.

Durch die Übernahme stärkt Adobe seine Position im wachsenden Bereich der KI-basierten Suche. Zwar liegt die behördliche Genehmigung vor, doch ist die Transaktion noch nicht abgeschlossen. Beide Unternehmen rechnen damit, den Kauf in der ersten Jahreshälfte 2026 finalisieren zu können.

Die Freigabe ermöglicht es Adobe nun, die Tools von Semrush in seine bestehenden Plattformen zu integrieren. Die Wettbewerbshüter kamen zu dem Schluss, dass der Markt ausreichend Alternativen bietet, um eine unfaire Vorherrschaft zu verhindern. Die endgültige Abwicklung des Deals steht noch aus – als voraussichtlicher Termin für den Abschluss gilt die erste Hälfte des Jahres 2026.

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