Aagon wächst mit UEM-Lösungen und setzt 2026 auf Compliance und Intune-Integration

Lina Koch
Lina Koch
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Ein kreisförmiges Logo mit einer roten, grünen und blauen Blume in der Mitte, vor einem schwarzen Hintergrund, verbunden mit den National Institutes of Health (NIH).Lina Koch

Aagon wächst mit UEM-Lösungen und setzt 2026 auf Compliance und Intune-Integration

Der Markt für Unified Endpoint Management (UEM) in Deutschland und Europa wächst seit 2024 rasant. Strengere Cybersicherheitsvorschriften, darunter die NIS2-Richtlinie der EU, haben die Nachfrage nach Lösungen befeuert, die unterschiedliche Geräte wie PCs, Smartphones und IoT-Ausrüstung absichern. Aagon GmbH, ein führender Anbieter in diesem Sektor, verzeichnete starke finanzielle Ergebnisse und plant für 2026 eine weitere Expansion.

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Aagon ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent. Zudem gewann das Unternehmen 308 Neukunden – ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf den Bedarf von Unternehmen zurückzuführen, die Compliance mit der NIS2-Richtlinie sowie nationalen Cybersicherheitsgesetzen wie dem aktualisierten IT-Sicherheitsgesetz Deutschlands oder den branchenspezifischen Regelungen in Frankreich anstreben.

Um sein Produktportfolio zu stärken, integrierte Aagon Microsoft Intune in seine ACMP Suite und schuf damit das Modul ACMP Intune Management. Dieser Schritt soll Kunden dabei unterstützen, Endgeräte effizienter zu verwalten – insbesondere vor dem Hintergrund verschärfter regulatorischer Anforderungen.

Für 2026 setzt Aagon auf den Ausbau des Channel-Vertriebs. Geplant sind die Erweiterung des Partnernetzwerks, gemeinsame Marketingkampagnen mit Premium-Partnern sowie Initiativen wie "Frag Jürgen" – ein direkter Austausch zwischen Führungsebene und Partnern. Jürgen Vogler, der im Oktober 2025 die Geschäftsführung übernahm, hat ehrgeizige Ziele für nachhaltiges Wachstum und optimierte interne Prozesse gesteckt.

Um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wird Aagon in erweiterte Funktionen und Modul-Upgrades investieren. Diese Verbesserungen sollen Kunden dabei helfen, die Einhaltung der NIS2-Richtlinie und anderer sich entwickelnder Cybersicherheitsstandards zu automatisieren.

Das Wachstum von Aagon spiegelt den allgemeinen Trend zu strengerer Cybersicherheitsregulierung in Europa wider. Angesichts der durch neue Vorschriften getriebenen Nachfrage zielen die Investitionen des Unternehmens in Technologie und Partnerschaften darauf ab, seine Position im UEM-Markt zu festigen. Der Fokus auf Automatisierungs- und Compliance-Lösungen wird voraussichtlich die Strategie für das kommende Jahr prägen.