Zwei gegensätzliche Kundgebungen zum Abtreibungsrecht prallen in Hamm aufeinander

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo auf einer Straße in Washington, D.C., teil, wobei einige Schilder und Transparente halten und andere Fahrräder fahren, sowie Schilder, Bäume und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund zu sehen sind.Luisa Klein

Zwei gegensätzliche Kundgebungen zum Abtreibungsrecht prallen in Hamm aufeinander

In Hamm fanden am 5. Februar 2026 zwei gegensätzliche Kundgebungen zum Thema Abtreibungsrecht statt. Eine Demonstration unter dem Motto "Reproduktive Gerechtigkeit – Gegen das katholische Abtreibungsverbot" zog etwa 500 Teilnehmende an. Gleichzeitig versammelte sich eine kleinere, stationäre Gruppe der Initiative "Aktion für das Lebensrecht für alle" in der Stadt.

Die größere Kundgebung begann um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zogen über die Widumstraße und die Marker Allee, bevor sie gegen 11:40 Uhr vor dem Landesarbeitsgericht eintrafen. Während des Marsches wurden Reden gehalten; die Veranstaltung verlief durchgehend friedlich.

Parallel dazu fand eine stationäre Versammlung von Lebensschützerinnen und Lebensschützern statt. An dieser nahmen 14 Personen teil. Die Kundgebung stand unter Polizeibeobachtung und endete gegen Mittag.

Beide Veranstaltungen verliefen ohne Zwischenfälle. Allerdings führten vorübergehende Straßensperrungen entlang der Marschroute zu leichten Verkehrsbehinderungen im Umfeld.

In Hamm kam es weder zu Auseinandersetzungen noch zu Festnahmen. Während die pro-choice-Demonstration rund 500 Teilnehmende mobilisierte, blieb die gegnerische stationäre Veranstaltung deutlich kleiner. Nach Aufhebung der Straßensperrungen normalisierte sich der Verkehr wieder.