Winterspiele-Abschluss 2026: Tatort schlägt Olympia mit 7,29 Millionen Zuschauern

Julian Lang
Julian Lang
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Das Olympische Stadion in Berlin, Deutschland, mit dem Fernsehturm im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Lichtern, unter einem bewölkten Himmel.Julian Lang

"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - Winterspiele-Abschluss 2026: Tatort schlägt Olympia mit 7,29 Millionen Zuschauern

Die Winterspiele 2026 in Verona gingen mit einer Abschlussfeier zu Ende, die Millionen deutsche Zuschauer vor die Bildschirme lockte. Dennoch blieben die Einschaltquoten hinter denen anderer großer Sendungen an diesem Wochenende zurück. Einmal mehr führte das Krimi-Format Tatort die Charts an, während Reality-TV und Modeshows deutlich abfielen.

Die Abschlussfeier der Winterspiele von Mailand-Cortina wurde am Sonntag, dem 22. Februar 2026, ausgestrahlt. Im Schnitt verfolgten 4,28 Millionen Zuschauer die Übertragung, was einem Marktanteil von 18,9 Prozent entsprach. Diese Zahlen lagen unter denen früherer Höhepunkte wie dem Finale im Zweierbob der Frauen, das Spitzenwerte von 5,7 bis 5,88 Millionen Zuschauern erreichte.

Unterdessen sicherte sich die Tatort-Folge Schmerz im Ersten den Spitzenplatz am Abend. Der Krimi zog 7,29 Millionen Zuschauer in den Bann und erreichte einen Marktanteil von 27,9 Prozent. Selbst in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen führte die Folge mit 1,11 Millionen Zuschauern.

Auch Reality-TV hinterließ an diesem Sonntag seine Spuren: Die Nachshow zu Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Gil Ofarim verzeichnete insgesamt 2,33 Millionen Zuschauer. In der wichtigen Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen 780.000 dazu. Deutlich abgeschlagen folgte Heidi Klums On & Off the Catwalk auf ProSieben mit nur 590.000 Zuschauern insgesamt, davon 240.000 in der jüngeren Zielgruppe.

Die Abschlussfeier der Olympischen Spiele konnte zwar eine solide Zuschauerzahl halten, überflügelte aber nicht Deutschlands beliebteste Krimireihe. Reality- und Modiformate lagen sowohl bei den Gesamtzuschauern als auch in der jüngeren Zielgruppe weiter zurück. Exakte Vergleiche mit früheren Veranstaltungen gestalten sich schwierig, da nur begrenzte Daten zu früheren Olympischen Übertragungen vorliegen.