Wie Pfandflaschen aus einer Wanderung 580 Euro fürs Hospiz brachten
Wanderung von Selm-Bork zum Cappenberger See: Gesammelte Pfandflaschen werden zur Spende fürs Hospiz
Die diesjährige Mai-Wanderung von Selm-Bork zum Cappenberger See lockte zahlreiche begeisterte Wanderer an. Unter ihnen war auch Polizeihauptkommissar Axel Scheunemann, der unterwegs eine Gelegenheit erkannte, anderen zu helfen. Seine kleine Geste, weggeworfene Flaschen aufzusammeln, entwickelte sich zu einer sinnvollen Spende für einen guten Zweck in der Region.
Während der Wanderung fielen Scheunemann mehrere Pfandflaschen auf, die entlang des Weges verstreut lagen. Statt sie einfach liegen zu lassen, sammelte er sie ein und gab sie später zurück – mit dem Plan, das Pfandgeld an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden.
Beamte der Kreispolizeibehörde Unna begleiteten die Gruppe und sorgten dafür, dass die Veranstaltung für alle sicher verlief. Unterdessen fand Scheunemanns Idee bei anderen Anklang.
Bis Donnerstag, dem 5. Juni 2025, hatte sich aus der anfänglichen Sammelaktion eine weit größere Initiative entwickelt. Die Stadtwerke Selm, das Ordnungsamt Selm und Martin Hüls von der Freiwilligen Feuerwehr Cappenberg beteiligten sich. Auch die Familie Höker und die erste Mannschaft des Werner SC steuerten ihren Beitrag bei. Gemeinsam kamen so 580 Euro zusammen.
Noch am selben Tag überreichte Scheunemann einen Scheck an das Hospiz Zum Regenbogen in Selm-Bork. Die Spende fließt direkt in die Unterstützung der hospizeigenen Arbeit vor Ort.
Was mit ein paar eingesammelten Flaschen begann, wurde zu einer gemeinsamen Aktion für einen guten Zweck. Die 580 Euro kommen nun dem Hospiz Zum Regenbogen zugute und helfen bei der Betreuung der Bewohner. Der Erfolg der Wanderung zeigte zudem, wie kleine Taten durch gemeinsames Engagement zu großen Wirkungen führen können.






