27 June 2026, 18:14

Wie Field-Target-Schießen in den 1990ern nach Deutschland kam

25 Jahre Feldschießen mit Luftgewehren in Deutschland - Eine Rückschau auf Errungenschaften und Zukunftspläne

Wie Field-Target-Schießen in den 1990ern nach Deutschland kam

Field-Target-Schießen in Deutschland: Die Anfänge in den späten 1990er-Jahren

Die Disziplin Field-Target-Schießen machte ihre ersten Schritte in Deutschland gegen Ende der 1990er-Jahre. Ein Besuch in England im Herbst 1999 weckte das frühe Interesse an diesem Sport. Bereits im Mai desselben Jahres richtete das Land seinen ersten Wettbewerb in Leipzig aus.

Bei der Premierenveranstaltung kamen geliehene Luftgewehre namhafter Hersteller wie Anschütz, Diana und Feinwerkbau zum Einsatz. Die Munition stammte von RWS und H&N, die später auch schwere Stahlscheiben importierten, um die wachsende Community zu unterstützen. Noch im selben Jahr entwarf der Biologieprofessor Volker Blüm den ersten speziellen Field-Target-Parcours Deutschlands.

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Ende des Jahres 2000 spielte Blüm eine zentrale Rolle bei der Eingliederung der Disziplin in den Bund Deutscher Schützen (BDS). Zur gleichen Zeit wurde in Düsseldorf der Erste Deutsche Field-Target-Club 2000 gegründet. In dessen Satzung war eine Initiative zur „Schützenförderung“ verankert, die neuen Vereinen und Abteilungen den Einstieg erleichtern sollte.

Die ersten Trainingseinheiten des Clubs fanden auf dem Schießstand Schroppberg bei Hagen statt, später verlagerten sie sich nach Dorsten. Das Anschütz 2020 FT – vermutlich das erste speziell für Field Target entwickelte Luftgewehr Deutschlands – wurde zu einem prägenden Element der frühen Sportentwicklung.

Bis zum Jahresende 2000 hatte sich Field Target in Deutschland etabliert: Es gab den ersten Verein, spezialisierte Ausrüstung und die offizielle Anerkennung durch den nationalen Schützenverband. Enthusiasten verfügten nun über die nötigen Ressourcen und Unterstützung, um die Disziplin weiter auszubauen.

Quelle