Wie die evangelische Kirche Düsseldorfs Stadtgesellschaft prägt – eine digitale Debatte
Lina KochWie die evangelische Kirche Düsseldorfs Stadtgesellschaft prägt – eine digitale Debatte
Online-Veranstaltung untersucht Rolle der evangelischen Kirche in Düsseldorfs städtischer Gesellschaft
Unter dem Titel „Die Rolle der Kirche in der urbanen Gesellschaft“ veranstaltet der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf eine digitale Diskussionsrunde. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. Oktober 2022, von 19:00 bis 20:30 Uhr statt.
In einem zweiwöchigen Prozess beteiligten sich knapp 200 Menschen am Dialog „Glaube in der Stadt“. Darunter waren sowohl Kirchenmitglieder als auch nichtkirchlich Gebundene, deren Beiträge in einen Bürgerbericht einflossen. Der Entstehungsprozess sowie eine downloadbare Version des Dokuments sind unter how-much-church-does-the-city-need.de abrufbar.
Als Referenten wirken Prof. Dr. Georg Lämmlin, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, sowie Heinrich Fucks, Superintendent und Initiator des Berichts, mit. Die Moderation übernehmen Dr. Gabriela Köster, Dr. Martin Bock, Dr. Frank Vogelsang und Martin Engels.
Die Teilnehmer:innen hoben das Potenzial der Kirche hervor, den sozialen Zusammenhalt in Städten zu stärken. Gleichzeitig betonten sie ihre Bedeutung im Kampf gegen Spaltung und äußerten die Hoffnung, dass eine verbesserte Seelsorge, Bildungsarbeit, interreligiöser Dialog und gemeinwesenorientierte Projekte das städtische Leben bereichern könnten.
Die Ergebnisse der öffentlichen Befragung bilden die Grundlage der Diskussion. Ziel der Veranstaltung ist es, klare Erkenntnisse aus dem Bürgerbericht vorzustellen. Die Organisator:innen erhoffen sich, dass der Austausch weitere Impulse für die Kirche und die Stadtgesellschaft liefert.
