Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Fest für interreligiösen Dialog
Johanna KrügerWesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Fest für interreligiösen Dialog
Erstes gemeinsames Iftar-Fest in Wesel fördert interreligiösen Austausch
In Wesel fand kürzlich das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt – ein Fest, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe zusammenbrachte. Die Veranstaltung sollte in dem heiligen Monat Ramadan die sozialen Bindungen stärken und den Dialog zwischen den Religionen fördern. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreter lokaler Vereine, religiöser Gruppen und politischer Organisationen.
Das Fastenbrechen im Ramadan zählt zu den zentralen Bräuchen des Islam und ist einer der fünf Säulen der Religion. In diesem Jahr wurde das Iftar in Wesel gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt organisiert. Nach dem Abendgebet kamen die Teilnehmer zusammen, um mit einer gemeinsamen Mahlzeit ihr Fasten zu brechen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Gedanke der Einheit. Bürgermeister Rainer Benien betonte, wie solche Begegnungen das gegenseitige Verständnis fördern. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, verwies auf die symbolische Bedeutung des gemeinsamen Brotbrechens. Die Organisatoren dankten zudem der Integrationsbeauftragten der Stadt und allen beteiligten Gemeinschaften für ihr Engagement.
Ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern gab es bereits in anderen deutschen Städten wie Dortmund und Gelsenkirchen – ein Zeichen für den wachsenden Trend zu gemeinsamen Ramadan-Veranstaltungen.
Das Iftar in Wesel bot einen Raum für Dialog und Begegnung zwischen unterschiedlichen Gruppen. Mit starker Unterstützung durch lokale Verantwortliche und religiöse Organisationen unterstrich die Veranstaltung das Bekenntnis der Stadt zu gesellschaftlichem Zusammenhalt. Künftig könnten weitere Treffen folgen, da interreligiöse Initiativen weiterhin an Bedeutung gewinnen.






