14 June 2026, 12:15

VW Logistics kämpft gegen Lieferketten-Chaos und setzt auf neue Strategien

Bereit für jede Krise, überall in der Lieferkette von Volkswagen

VW Logistics kämpft gegen Lieferketten-Chaos und setzt auf neue Strategien

Volkswagen Group Logistics kämpft mit anhaltenden Störungen in der Schifffahrt, im Betrieb und bei der Fahrzeugverteilung. Im Jahr 2023 führten Engpässe bei RoRo-Schiffen und Probleme im Schienengüterverkehr zu Lücken in den Transportketten Europas. Geschäftsführer Simon Motter ergreift nun Maßnahmen, um diese Herausforderungen zu bewältigen und künftige Engpässe zu vermeiden.

Während der Chipkrise übernahm die Group Logistics die Steuerung, indem sie Halbleiter gezielt zuwies und entlang der gesamten Lieferkette Verantwortliche einsetzte. Zudem griff das Unternehmen auf Sondertransportlösungen zurück, baute während Streiks die Lagerbestände auf und verlagerte den Fahrzeugtransport von der Schiene auf die Straße. Zusätzliche Lkw-Kapazitäten und der Ausbau der RoRo-Schiffsverbindungen halfen, die Kapazitätsengpässe zu entschärfen.

Motter betont die Notwendigkeit einer besseren Kapazitätsplanung und stärkerer Partnerschaften mit externen Logistikdienstleistern. Zudem sieht er Potenzial in gemeinsamen Datennetzwerken wie Catena-X, um die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen. Das Unternehmen hat die detaillierte Nachverfolgung über die gesamte Tier-N-Lieferkette hinweg ausgedehnt – insbesondere für kritische Komponenten wie Batteriezellen und -module.

Trotz der Belastungen lobt Motter sein Team für dessen Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit. Sein Ziel ist es, durch strategische Investitionen und operative Anpassungen die Prognosefähigkeit und Reaktion auf künftige Logistikprobleme zu verbessern.

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Die ergriffenen Maßnahmen haben die Fähigkeit von Volkswagen, Störungen zu bewältigen, bereits gestärkt. Eine erweiterte Lieferketten-Transparenz und flexible Transportlösungen sind nun etabliert. Diese Schritte sollen Verzögerungen verringern und die Resilienz in der Fahrzeugverteilung und Logistik langfristig erhöhen.

Quelle