Vom Viertligisten in die Champions League: Biondics Traumtransfer zu Saint-Gilloise

Lina Koch
Lina Koch
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Eine Person spielt mit einem Fußball.Lina Koch

Vom Viertligisten in die Champions League: Biondics Traumtransfer zu Saint-Gilloise

Mateo Biondic, ein 22-jähriger Stürmer, hat den Wechsel von Eintracht Trier zu Union Saint-Gilloise vollzogen. Der Transfer, der am 3. Januar 2026 perfekt gemacht wurde, umfasst einen Langzeitvertrag bis Sommer 2030. Medienberichten zufolge zahlte der belgische Klub eine Ablösesumme im mittleren sechsstelligen Bereich für seine Dienste.

Biondics Weg in den Profifußball war alles andere als geradlinig. Nach Schwierigkeiten, sich bei SC Verl und SC Paderborn regelmäßig Spielzeit zu sichern, schloss er sich 2023 Eintracht Trier an. Dort trug er maßgeblich dazu bei, dass das Team in seiner ersten kompletten Saison in die Regionalliga Südwest aufstieg.

In dieser Spielzeit entwickelte er sich zu einem der herausragenden Akteure: In nur 17 Einsätzen erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Diese Leistungen zeigte er, obwohl Trier in der stark umkämpften Liga lediglich im Mittelfeld stand. Noch bis vor kurzem kombinierte Biondic den Fußball mit einem Nebenjob – er trainierte die U12-Mannschaft des Vereins und half im Restaurant seiner Familie in Lemgo aus. Der Wechsel zu Saint-Gilloise eröffnet ihm nun neue Perspektiven. Zwar wird er die Champions League-Spiele des Klubs im Januar gegen den FC Bayern München und Atalanta Bergamo verpassen, doch sollte das Team die nächste Runde erreichen, könnte er in den K.-o.-Partien zum Einsatz kommen. Seine Verpflichtung stärkt eine Mannschaft, die bereits in Europas Elitewettbewerb vertreten ist.

Biondics Transfer markiert einen bedeutenden Schritt in seiner Karriere – vom Viertligisten in Deutschland zu einem Champions League-Anwärter. Die Ablösesumme bedeutet für Eintracht Trier zudem einen finanziellen Zuwachs, auch wenn der Verein damit einen Leistungsträger verliert. Der langfristige Vertrag bei Saint-Gilloise deutet darauf hin, dass der Klub in ihm einen Spieler für die Zukunft sieht.