Visitor Research Network diskutiert im Deutschen Museum Lünen über neue Museumsgäste

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Eine große Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Foto auf der Wand, Säulen, einer Tür und einer Decke mit Lampen, einige halten Taschen, im Museum of Fine Arts in Amsterdam.Johanna Krüger

Visitor Research Network diskutiert im Deutschen Museum Lünen über neue Museumsgäste

Visitor Research Network tagte im deutschen museum Lünen – Fokus auf neue Zielgruppen

Am 2. Februar 2025 richtete das Visitor Research Network seine jährliche Konferenz im deutschen museum Lünen aus. Die Veranstaltung versammelte Fachleute aus Museen, Hochschulen und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland. Im Mittelpunkt stand diesmal die Frage, wie Menschen erreicht werden können, die selten oder nie Museen besuchen.

Unter dem Titel "Fast am Ziel! – (Nicht-)Besucher:innen im Dialog" präsentierten führende Expert:innen aktuelle Ansätze. Prof. Dr. Martin Tröndle, Dr. Thomas Renz und Prof. Dr. Bernd Günter diskutierten Strategien, um auch jenseits des klassischen Museumspublikums neue Zielgruppen anzusprechen. Dabei ging es um konkrete Methoden, um Menschen einzubinden, die sich von Kultureinrichtungen oft nicht angesprochen fühlen.

Das deutsche museum Lünen spielte eine zentrale Rolle: Die Teilnehmenden nahmen an Führungen durch die Dauerausstellung teil, die lokale Projekte zur Gewinnung vielfältiger Besucher:innen vorstellte. Zudem lobte der Museumsverband Nordrhein-Westfalen das Museumsteam für die professionelle Ausrichtung der Konferenz.

Vertreter:innen von 12 Kultureinrichtungen und Museen aus verschiedenen Bundesländern waren angereist. Dr. Christian Klicki, stellvertretender Bürgermeister Lünens, und Thomas Schmäschke, stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen, eröffneten die Tagung mit Grußworten. Beide betonten, wie entscheidend Dialog und Barrierefreiheit für die moderne Museumspraxis sind.

Die Konferenz endete mit Anerkennung für die Organisation durch das Lünener deutsches museum sowie die Impulse der Referent:innen. Die Teilnehmenden nahmen neue Ideen mit, um breitere Zielgruppen zu erreichen. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig es ist, dass Museen sich weiterentwickeln und über den Kreis ihrer Stammbesucher:innen hinaus mit der Gesellschaft in Kontakt treten.