Verirrt im Schnee: Snowboarder nach nächtlicher Rettungsaktion in Garmisch-Partenkirchen sicher geborgen

Julian Lang
Julian Lang
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Ein Hubschrauber auf einem schneebedeckten Berg geparkt mit ein paar Leuten in der Nähe, unter einem klaren Himmel.Julian Lang

Snowboarder verläuft nachts in den Bergen - gerettet - Verirrt im Schnee: Snowboarder nach nächtlicher Rettungsaktion in Garmisch-Partenkirchen sicher geborgen

Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen wurde in der späten Nacht gerettet, nachdem er sich in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen verlaufen hatte. Der Mann geriet auf der Garmisch-Classic-Piste in Not, als er eine falsche Abzweigung nahm und in einem falschen Tal landete. Umgehend wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet, um ihn zu finden.

Der Snowboarder wurde von einem Freund gegen 20:40 Uhr am 2. Februar 2026 als vermisst gemeldet. Da der Akku seines Handys leer war, konnte er keinen Notruf absetzen, und sein Aufenthaltsort blieb unbekannt.

An den Suchmaßnahmen beteiligten sich mehrere Rettungskräfte, darunter die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, die alpine Einheit der Grenzpolizeiinspektion Murnau sowie Beamte der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. Auch ein Polizeihubschrauber war an der Aktion beteiligt.

Kurz vor Mitternacht entdeckte die Hubschrauberbesatzung den Mann in der Nähe einer unbewirtschafteten Alpenhütte im Reintal. Er war leicht unterkühlt, aber sonst unverletzt. Nach einer ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus konnte er wenig später wieder entlassen werden.

Am folgenden Tag entschuldigte sich der 21-Jährige bei den Einsatzkräften für den aufwendigen Rettungseinsatz.

Durch die Fehlentscheidung des Snowboarders war eine nächtliche Suche mit Bodenteams und Hubschrauber nötig geworden. Der Mann wurde unverletzt aufgefunden und benötigte keine weitere medizinische Behandlung. Der Vorfall zeigt die Gefahren auf, die mit dem Verlust der Orientierung im alpinen Gelände einhergehen.