Velbert klärt auf: Wie die kommunale Wärmeplanung uns alle betrifft

Julian Lang
Julian Lang
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Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei" stehen und sitzen, mit Flaggen, einer Tafel, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Rückwand.Julian Lang

Velbert klärt auf: Wie die kommunale Wärmeplanung uns alle betrifft

Öffentliche Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung in Velbert

Am Donnerstag, dem 26. Februar, findet in Velbert eine kostenlose öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema kommunale Wärmeplanung statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Stadt Velbert, der BMU-Energieberatung und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Grundlagen und Auswirkungen lokaler Wärmestrategien verständlich zu erläutern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Beginn ist um 18 Uhr im Skyroom der IMS-Arena, Bahnhofstraße 116. Angesprochen sind Eigentümer:innen, Mieter:innen, Unternehmen und alle, die sich über die Wärmeplanung informieren möchten. Im Anschluss an den Hauptvortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an Diskussionen zu beteiligen.

Wärmeplanung wird in NRW zur Pflicht Nordrhein-Westfalen führt die kommunale Wärmeplanung schrittweise ein: Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner:innen müssen ihre Pläne bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, kleinere Kommunen haben bis zum 30. Juni 2028 Zeit. Einige Städte wie Wenden bereiten ihre Konzepte bereits für 2026/2027 vor.

Das Land unterstützt die Umstellung mit Fördermitteln. Seit dem 17. Februar 2026 gibt es in NRW Zuschüsse für oberflächennahen Geothermie-Anlagen in Mehrfamilienhäusern. Weitere Förderungen umfassen Schulungen für Wärmeplaner:innen, Wärmepumpen, Abwärmenutzungsprojekte und Anschluss an Fernwärmenetze. Die Mittel werden über das Programm progres.nrw bei der Bezirksregierung Arnsberg bis zum 30. Juni 2027 bereitgestellt.

Die Velberter Veranstaltung bietet Aufklärung über die anstehenden Anforderungen und Fördermöglichkeiten. Anwohner:innen und Unternehmen erfahren, wie sie von den Veränderungen betroffen sein könnten. Weitere Details zu den Wärmeplanungs-Initiativen des Landes werden zudem auf der Kommunentagung am 24. April 2026 vorgestellt.