Trickdiebe täuschen Hilfsbereitschaft vor und stehlen Goldketten von Senioren in NRW
Luisa KleinTrickdiebe täuschen Hilfsbereitschaft vor und stehlen Goldketten von Senioren in NRW
Ältere Einwohner in Nordrhein-Westfalen von Trickdieben mit falschen Wegfragen ins Visier genommen
In einer Serie von Trickdiebstählen haben Betrüger in Nordrhein-Westfalen gezielt ältere Menschen mit vorgetäuschten Bitten um Hilfe um wertvolle Goldketten erleichtert. Bei zwei getrennten Vorfällen gaben sich die Täter als hilfsbedürftige Fremde aus, bevor sie ihre Opfer bestahlen. Beide Straftaten folgten einem ähnlichen Muster, weshalb die Polizei die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit auffordert.
Beim ersten Vorfall in Heiligenhaus wurde eine 79-jährige Frau von einem Mann angesprochen, der sie nach dem Weg fragte. Während des Gesprächs legte er ihr eine Kette um den Hals und entfernte blitzschnell ihre eigene Goldkette, bevor er flüchtete. Erst nach seiner Abfahrt bemerkte die Geschädigte den Diebstahl.
In Ratingen fiel ein 73-jähriger Mann auf dieselbe Masche herein: Eine Frau bat ihn um Wegbeschreibung, umarmte ihn anschließend und hing ihm eine Kette um. Dabei riss sie ihm seine Goldkette vom Hals und verschwand. Wie die Polizei später bestätigte, nutzten die Täter in beiden Fällen einen silbernen Mercedes-Kombi zur Flucht.
Die Behörden haben keine genauen Zahlen veröffentlicht, wie viele ähnliche Diebstähle es in der Region im vergangenen Jahr gegeben hat. Doch die dreiste Vorgehensweise der Täter sorgt in der lokalen Bevölkerung für Besorgnis.
Die Vorfälle in Heiligenhaus und Ratingen zeigen ein wachsendes Risiko für ältere Menschen in der Region. Die Polizei ermittelt und rät dazu, bei Fremden, die um Hilfe bitten, besonders vorsichtig zu sein. Da in beiden Fällen ein silberner Mercedes-Kombi verwendet wurde, könnte dieselbe Tätergruppe hinter den Straftaten stecken.






