Tödliches Straßenrennen: 25-Jähriger in U-Haft nach Drift-Unfall mit 640-PS-Boliden

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein schwarzer BMW fährt auf einer Straße mit Bäumen im Hintergrund.Luisa Klein

Tödliches Straßenrennen: 25-Jähriger in U-Haft nach Drift-Unfall mit 640-PS-Boliden

Ein 25-jähriger Mann aus Remscheid bleibt nach einem tödlichen Unfall während eines mutmaßlichen illegalen Straßenrennens in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat ihn wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt. Bei dem Vorfall kam eine 19-jährige Frau ums Leben, nachdem sie von seinem hochmotorisierten Sportwagen während einer Driftfahrt erfasst worden war.

Ein weiterer Fall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Heiligabends in Menden, wo die Polizei einen anderen Fahrer bei überhöhtem Tempo kontrollierte. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug und zogen dem Fahrer vorläufig den Führerschein ein, da der Verdacht auf ein illegales Rennen bestand.

Dem Beschuldigten aus Remscheid drohen schwere Vorwürfe nach der tödlichen Kollision. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mit einem 640 PS starken Sportwagen gedriftet zu sein, als der Unfall passierte. Die Anklagepunkte umfassen Mord, versuchten Mord sowie die Teilnahme an einem verbotenen Straßenrennen mit Todesfolge.

Unterdessen bemerkten Beamte in Menden gegen 2 Uhr morgens am 24. Dezember auf der Hämmestraße ein Fahrzeug, das mit gefährlich hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Sie hielten den 21-jährigen Fahrer, einen ortsansässigen Mann, an und beschlagnahmten seinen Audi A1 sowie seinen Führerschein. Die Behörden gehen aufgrund seines rücksichtslosen Fahrverhaltens von einer Beteiligung an einem nicht genehmigten Rennen aus. Beide Ermittlungen laufen noch. Im Fall Menden steht die mögliche Teilnahme an einem illegalen Rennen im Fokus, während der Beschuldigte aus Remscheid weitere juristische Schritte in der tödlichen Angelegenheit erwartet.

Die beiden Fälle unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich illegaler Straßenrennen in der Region. Dem Beschuldigten aus Remscheid drohen bei einer Verurteilung schwere Strafen. In Menden markieren das beschlagnahmte Fahrzeug und der entzogene Führerschein den Beginn der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Rennbeteiligung.