24 April 2026, 16:19

Thomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "The Book of Common Prayer and Administration of the Sacraments, Rites and Ceremonies of the Church of England", das eine Seite mit schwarzer Tinte zeigt.

Thomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung

Thomas Rachel, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestags, hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Der 1962 in Düren geborene Politiker blickt auf drei Jahrzehnte politischer und beratender Tätigkeit zurück, die sich von Bildung über Forschung bis hin zum Engagement für religiöse Belange erstrecken.

Seine berufliche Laufbahn begann Rachel in Düsseldorf, wo er von 1992 bis 2004 für den Wirtschaftsverein Stahl arbeitete. Zuvor hatte er 1992 an der Universität Bonn einen Magisterabschluss in Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentlichem Recht erworben. Sein politischer Aufstieg setzte 1994 ein, als er erstmals in den Bundestag gewählt wurde.

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Von 2005 bis 2021 fungierte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit wurde er 2006 zudem Mitglied des Kuratoriums der Leo-Baeck-Stiftung. 2015 trat er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland bei – ein Schritt, der seine protestantische Prägung widerspiegelt.

Erst kürzlich, im Jahr 2024, nahm Rachel einen Sitz im Kuratorium der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung ein. Im Mai 2025 folgte dann seine Ernennung zum Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Privat ist er verheiratet und hat eine Tochter.

Rachels jüngste Berufung krönt Jahrzehnte im öffentlichen Dienst. Seine Tätigkeiten in Bildung, religiösen Organisationen und der Politik unterstreichen seine vielseitige Erfahrung. In seiner neuen Funktion steht er nun im Mittelpunkt der Bemühungen, die Religionsfreiheit in Deutschland zu schützen und zu fördern.

Quelle