Streit um Rote Karte und Handelfmeter: Bayerns 3:0 gegen Gladbach bleibt umstritten

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Drei Personen spielen Fußball auf einem Feld mit einem weißen Ball unten, einem Zaun im Hintergrund und einem Plakat oben.Johanna Krüger

Streit um Rote Karte und Handelfmeter: Bayerns 3:0 gegen Gladbach bleibt umstritten

Bayern München sichert sich umstrittenen 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach

Die Gäste mussten den Großteil der Partie in Unterzahl bestreiten, nachdem Jens Castrop in der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen hatte.

Die Probleme begannen früh: In der 19. Minute erhielt Mönchengladbachs Jens Castrop zunächst Gelb – doch nach einer VAR-Überprüfung wurde die Strafe auf Rot verschärft. Fortan spielte die Mannschaft mit zehn Mann.

Bayern nutzte die Überzahl gnadenlos aus, dominierte das Spielgeschehen und gewann am Ende souverän mit 3:0. Der zweite große Streitpunkt der Partie entstand, als Schiedsrichter Daniel Siebert – gestützt durch die DFB-Schiedsrichterkommission – einen mutmaßlichen Handelfmeter von Urbig außerhalb des Strafraums nicht ahndete. Selbst bei einem Handspiel wäre eine Rote Karte nicht automatisch gefolgt, sondern hätte von den genauen Umständen des Spielzugs abhängen müssen. Die Mönchengladbacher Proteste blieben vergeblich – die Entscheidung blieb bestehen. Für die Gäste bedeutet die Niederlage nicht nur null Punkte, sondern auch den Ausfall von Castrop aufgrund der Sperre. Bayern hingegen festigte mit dem Sieg den starken Saisonstart.

Die DFB-Prüfung bestätigte im Nachhinein Sieberts Entscheidung im Handspiel-Fall und schloss das Verfahren ohne weitere Konsequenzen ab. Während Mönchengladbach weiterhin punktelos bleibt, setzt Bayern seine Siegesserie fort.