Streiks und Tunnelsperrung legen Verkehr in NRW am Dienstag lahm

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines zerfallenden Tunnels mit Schutt auf dem Boden und einer Lampe am Ende, das sich in den Ruinen der Berliner Mauer befindet.Johanna Krüger

Streiks und Tunnelsperrung legen Verkehr in NRW am Dienstag lahm

Streiks im öffentlichen Dienst und eine große Straßensperrung behindern diese Woche den Verkehr in Nordrhein-Westfalen. Am Dienstag, den 20. Januar, haben Gewerkschaften zu Warnstreiks aufgerufen, die sich gegen Landesbehörden richten. Gleichzeitig wird ein wichtiger Tunnel in Velbert-Langenberg aus Sicherheitsgründen für 24 Stunden gesperrt.

Der L107-Tunnel in Velbert-Langenberg wird ab Dienstag, 20. Januar, 16:00 Uhr bis voraussichtlich Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr für den gesamten Verkehr geschlossen. Die Behörden begründen die Maßnahme mit Sicherheitsbedenken. Autofahrer werden über eine Umleitung via Vogteier Straße, Voßkuhlstraße und Heegerstraße geleitet.

Von den Warnstreiks betroffen ist auch das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) am Landesverkehrszentrum (LVZ.NRW) in Leverkusen. Die Gewerkschaften ver.di und der Deutsche Beamtenbund (dbb) führen die Arbeitsniederlegungen im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen an. Die Auseinandersetzung richtet sich gegen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die die Arbeitgeberseite des öffentlichen Dienstes auf Landesebene vertritt. Durch die Streiks ist mit Verzögerungen in öffentlichen Einrichtungen zu rechnen – die Tunnelsperrung verschärft die Situation zusätzlich für Autofahrer in der Region.

Die Kombination aus Streiks und Tunnelschließung wird voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Autofahrer werden aufgefordert, alternative Routen zu planen, während Beschäftigte im öffentlichen Dienst mit Einschränkungen bei Dienstleistungen rechnen müssen. Der Tunnel soll bis Mittwochnachmittag wieder geöffnet werden, sofern keine weiteren Probleme auftreten.