25 March 2026, 20:16

Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze mit Kubicki nach FDP-Debakel vor

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der komplexe Layouts und Anmerkungen zeigt.

Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze mit Kubicki nach FDP-Debakel vor

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich zu Spekulationen über ihr Verhältnis zu Wolfgang Kubicki geäußert und Gerüchte zurückgewiesen, sie könnten nicht miteinander arbeiten. Nach den herben Verlusten der Partei in Baden-Württemberg – dort stürzte ihr Stimmenanteil von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent 2026 ab – schlug sie Kubicki eine gemeinsame Führungsspitze als Weg aus der Krise vor.

Das Abschneiden der FDP in Baden-Württemberg stellt den stärksten Rückgang bei jüngeren Landtagswahlen dar: Ein Minus von 6,1 Prozentpunkten kostete die Partei alle Mandate. Dieser drastische Einbruch steht im Kontrast zu Ergebnissen in anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen (9,0 Prozent 2022) oder Rheinland-Pfalz (5,4 Prozent 2021), wo die Liberalen deutlich besser abschnitten.

Nach der Wahlniederlage wandte sich Strack-Zimmermann an Kubicki mit dem Vorschlag, gemeinsam anzutreten. Zwar lehnte dieser zunächst ab, doch sie zeigt sich weiterhin offen für eine Kooperation. Kubicki beschreibe sie als gradlinigen, erfahrenen Politiker mit breiter Wählerakzeptanz. Gleichzeitig betonte sie, dass Vertrauen und ein gemeinsames Engagement entscheidend seien, um eine Doppelspitze erfolgreich zu gestalten.

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Neben Kubicki nannte Strack-Zimmermann auch den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne als möglichen Partner. Sie lobte seine Fähigkeiten und sieht in seiner Generation eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Partei. Eine Zusammenarbeit zwischen ihr, Kubicki und Höne, so ihre Argumentation, könnte helfen, das Vertrauen in die FDP nach den jüngsten Rückschlägen wiederherzustellen.

Die FDP steht nun nach den Wahlniederlagen vor einer entscheidenden Phase. Strack-Zimmermanns Pläne für eine gemeinsame Führung zielen darauf ab, die Partei durch die Vereinigung verschiedener Flügel zu stabilisieren. Ob Kubicki oder Höne sich ihrem Vorhaben anschließen werden, bleibt ungewiss – doch die Debatte zeigt den Willen, die Ausrichtung der Liberalen neu zu definieren.

Quelle