Sternsinger in Wesel kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Lina Koch
Lina Koch
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Kinder auf einer Bühne singend mit einem grünen Vorhang im Hintergrund.Lina Koch

Sternsinger in Wesel kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Am Freitag, dem 2. Januar 2026, besuchten junge Sternsinger das Rathaus von Wesel. Die Kinder im Alter von vier bis siebzehn Jahren sind Teil der diesjährigen Dreikönigsaktion, die unter dem Motto "Zur Schule, nicht in Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit" den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit in den Fokus stellt.

Die 25 Sängerinnen und Sänger sowie ihre Betreuer gehören zur katholischen Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Wesel. Während ihres Besuchs begrüßte sie Klaus Schutz, Erster Bürgermeister der Stadt, und dankte der Gruppe für ihr Engagement.

Die Sternsingeraktion 2026 hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder in Bangladesch aus ausbeuterischer Arbeit zu befreien. Vor Ort unterstützen Partner wie die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) und Caritas Bangladesch dabei, die betroffenen Kinder von Fabriken in Schulen zu bringen. Die durch die Aktion gesammelten Spenden fließen in Bildungsprojekte in rund hundert Ländern weltweit.

Die Initiative will gefährdeten Kindern Schulbildung statt Zwangsarbeit ermöglichen. Die von den Sternsingern gesammelten Spenden kommen direkt diesen Vorhaben zugute. Die Kampagne entfaltet ihre Wirkung in mehreren Regionen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Bangladesch.