07 May 2026, 16:29

Sprengstoffanschlag auf ICE-Zug in NRW erschüttert Bahnreisende

Schwarzes und weißes Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special" auf den Schienen mit zwei Flaggen links und einer Decke oben.

Sprengstoffanschlag auf ICE-Zug in NRW erschüttert Bahnreisende

Anschlag auf ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen: Zwölf Verletzte – Forderungen nach schärferen Sicherheitsmaßnahmen

Ein Mann hat am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen Sprengkörper in einem ICE-Zug gezündet. Bei dem Vorfall erlitten mindestens zwölf Menschen leichte Verletzungen, während die Sorge um die Sicherheit im Schienenverkehr weiter wächst. Politiker fordern nun bundesweit strengere Schutzvorkehrungen im deutschen Bahnnetz.

Der Angriff ereignete sich während der Fahrt durch Nordrhein-Westfalen. Der Tatverdächtige zündete Sprengsätze und drohte Passagieren, was unter den Fahrgästen Panik auslöste. Rettungskräfte versorgten vor Ort zwölf Personen mit leichten Verletzungen.

Bereits im Januar hatte die Deutsche Bahn einen Notfallplan zur Verbesserung der Sicherheit vorgestellt. Dieser umfasste mehr Sicherheitsstreifen, den Ausbau der Videoüberwachung sowie eine bessere Sauberkeit an Bahnhöfen. Doch der Vorfall am Donnerstag hat die Rufe nach weiteren Maßnahmen verschärft.

Stephan Stracke, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, warnte, dass Bahnreisen zunehmend zur Bedrohung würden. Er forderte strengere Zugangskontrollen und verschärfte Sicherheitschecks in Zügen. Zu seinen Vorschlägen gehört auch, den Zutritt zu Bahnsteigen – ähnlich wie in anderen Ländern – ausschließlich Ticketinhabern zu ermöglichen.

Stracke schlug zudem eine schrittweise Einführung vor, wobei zunächst Großbahnhöfe mit hoher Kriminalitätsrate priorisiert werden sollten. Er betonte, wie wichtig es sei, sowohl Bahnmitarbeiter als auch Fahrgäste vor künftigen Gefahren zu schützen.

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Der Anschlag setzt die Behörden unter Handlungsdruck. Die bestehenden Sicherheitspläne der Deutschen Bahn könnten nun ausgeweitet werden, darunter strengere Kontrollen und ein kontrollierter Bahnsteigzugang. Beamte prüfen derzeit, wie ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.

Quelle