27 June 2026, 06:16

SPD Solingen fordert gemeinsame Lösungen für die umstrittene Verkehrswende

SPD: "Mobilitätswandel braucht breite Einigkeit!"

SPD Solingen fordert gemeinsame Lösungen für die umstrittene Verkehrswende

Die SPD-Fraktion in Solingen drängt auf eine gemeinsame Zusammenarbeit bei der Verkehrswende der Stadt. Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz betont die Dringlichkeit, das Straßennetz zu modernisieren und den Verkehrsfluss zu verbessern. Sie warnt, dass eine grundsätzliche Ablehnung jeglichen Wandels die zukünftige Entwicklung Solingens gefährden könnte.

Anwohner entlang der Beethovenstraße und der Merscheider Straße haben offene Fragen zum geplanten Fahrradweg aufgeworfen, die bisher unbeantwortet blieben. Die SPD-Fraktion nimmt diese Bedenken ernst und berichtet, dass die Bürger bereit seien, sich konstruktiv mit den Plänen auseinanderzusetzen.

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Die Fraktion wird einer Verschiebung der Entscheidung des Planungsausschusses über die Radroute zwischen Ohligs und der Innenstadt nicht widersprechen. Gleichzeitig betont sie die Bedeutung eines zweistufigen Planungsverfahrens, bei dem die Genehmigung weiterer Details nicht automatisch mit einem sofortigen Baubeginn verbunden ist.

Preuß-Buchholz besteht darauf, dass die Verkehrswende unverzichtbar sei und nur mit breiter Zustimmung gelingen könne. Zwar möge eine Blockadehaltung gegen Veränderungen auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, doch riskiere man damit, die Stadt in ihrer Entwicklung auszubremsen. Die SPD ruft nun alle Ratsfraktionen auf, die Planungsverzögerung zu nutzen, um gemeinsam mit Anwohnern und Fachleuten nach tragfähigen Lösungen zu suchen.

Die SPD-Fraktion wirbt für einen gemeinsamen Kraftakt, um praktikable Antworten auf Solingens Verkehrsprobleme zu finden. Ein kooperativer Ansatz werde helfen, Bedenken auszuräumen und die Stadt voranzubringen. Der geplante Radweg und die Neugestaltung des Straßennetzes bleiben zentrale Vorhaben der Modernisierung.

Quelle