SPD Rheinisch-Berg zieht klare Grenze gegen Rechtsextremismus vor der Wahl 2026

Julian Lang
Julian Lang
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Ein buntes Hintergrundbild mit den Worten "Frohes neues Jahr" in der Mitte, das verschiedene helle Farben wie Blau, Grün, Gelb und Rosa enthält.Julian Lang

SPD Rheinisch-Berg zieht klare Grenze gegen Rechtsextremismus vor der Wahl 2026

SPD-Kreisverband Rheinisch-Berg positioniert sich deutlich gegen Rechtsextremismus vor 2026

Der SPD-Kreisverband Rheinisch-Berg hat im Vorfeld der Wahlen 2026 eine klare Haltung gegen den Aufstieg des Rechtsextremismus bezogen. Bei einer kürzlichen Veranstaltung warnten Parteimitglieder und Gastredner vor den Gefahren einer schleichenden Normalisierung radikaler Positionen. Der Poetry-Slam-Künstler Luca Swieter trat ebenfalls auf und rief zu mehr Zusammenhalt und kritischem Denken im Einsatz für die Demokratie auf.

Während der Zusammenkunft übt ein Redner, der sich als Lindh vorstellte, scharfe Kritik an der rechtsextremen AfD. Er bezeichnete die Partei als eine Organisation, die gezielt Falschinformationen streut, Verbindungen zu antidemokratischen Gruppen knüpft und autoritäre Regime unterstützt. Lindh betonte, dass der Widerstand gegen solche Bewegungen keine politische Frage, sondern eine verfassungsmäßige Pflicht sei.

Im Mittelpunkt von Lindhs Rede standen die Risiken, die entstehen, wenn extremistische Ideen in den gesellschaftlichen Mainstream vordringen. Er warnte davor, dass Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und bewusste Täuschung zunehmend Akzeptanz fänden. Sein mittlerweile weit verbreiteter Ausspruch – "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird" – unterstrich die Dringlichkeit der Lage.

Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg bekräftigte sein Bekenntnis zum Verfassungs patriotismus und einer inklusiven Gesellschaft. In einer veröffentlichten Erklärung lehnte die Gruppe jede Normalisierung rechtsextremer Positionen ab. Lindh kritisierte zudem rechtspopulistische Akteure dafür, den Patriotismus-Begriff für ihre Zwecke zu vereinnahmen, und warf ihnen vor, Vielfalt abzulehnen und marginalisierten Gruppen die Solidarität zu verweigern.

Der Dichter Luca Swieter bereicherte die Diskussion mit einem poetischen Beitrag, der vereinfachte Reaktionen auf demokratische Krisen hinterfragte. Sein Auftritt appellierte an das Publikum, kritisch zu denken und gemeinsam für den Schutz demokratischer Werte einzustehen.

Die Haltung des SPD-Kreisverbands Rheinisch-Berg spiegelt die wachsende Sorge um die Aushöhlung demokratischer Normen wider. Die Warnungen der Genossinnen und Genossen sowie Lindhs Argumente deuten auf einen zunehmenden Widerstand gegen extremistischen Einfluss hin. Swieters künstlerischer Beitrag unterstrich indes die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Engagement und Mut, um demokratische Prinzipien zu verteidigen.