SPD drängt auf rasche Entscheidung für den Alten Bahnhof – sonst drohen Millionenkosten
Luisa KleinSPD drängt auf rasche Entscheidung für den Alten Bahnhof – sonst drohen Millionenkosten
Die SPD-Fraktion im Stadtrat drängt auf zügiges Handeln beim Projekt Alter Bahnhof. Fraktionschefin Iris Preuß-Buchholz warnt, dass weitere Verzögerungen die städtischen Finanzen belasten, die Entwicklung des Südparks blockieren und Investoren abschrecken würden. Sie fordert, unverzüglich ein Bieterverfahren einzuleiten, um die Zukunft des Gebäudes zu sichern.
Preuß-Buchholz betont, dass veraltete Lüftungsanlagen die Sanierungskosten in die Höhe getrieben hätten. Sie weist Forderungen zurück, die Stadt solle den Betrieb übernehmen – die Kosten seien schlicht zu hoch. Stattdessen verweist sie auf bestehendes Interesse privater Investoren, die bereit seien, die Modernisierung zu finanzieren.
Die SPD hat nun einen Änderungsantrag eingereicht, um das städtische Vorkaufsrecht abzusichern. Der Vorschlag sieht zudem eine klare Frist für die Aufnahme des Betriebs vor. Preuß-Buchholz macht deutlich, dass Kritik an früherem Fehlmanagement nicht die aktuelle Verwaltung treffen dürfe, sondern bei den Vorgängerregierungen des Bürgermeisters liege.
Ihrer Ansicht nach brauchen der Bahnhof und der umliegende Park neuen Schwung. Die Fraktion pocht auf eine gemeinsame Entscheidung, um vor weiteren Rückschlägen voranzukommen.
Mit dem SPD-Antrag soll das Bieterverfahren beschleunigt und Investorenzusagen verbindlich gemacht werden. Ohne schnelles Handeln drohen dem Projekt zusätzliche finanzielle Belastungen und verpasste Chancen. Die Stadt steht nun vor einer Entscheidungsfrist für die nächsten Schritte am Bahnhof.






