Solinger Bürgerinitiative kämpft um Rettung der bedrohten Eissporthalle
Lina KochSolinger Bürgerinitiative kämpft um Rettung der bedrohten Eissporthalle
Lokale Wählerinitiative in Solingen kämpft für dauerhaften Erhalt der Eissporthalle
Die Solinger Bürgerinitiative SG zukunft. hat einen offiziellen Antrag an den Stadtrat gestellt, um die Eissporthalle der Stadt langfristig zu sichern. Die Initiative warnt, dass eine Schließung das Sportangebot und das Gemeinschaftsleben schwer beeinträchtigen würde. Trotz früherer Diskussionen seien die bisherigen Bemühungen zum Schutz der Halle unzureichend, so die Gruppe.
Die Eissporthalle Solingen ist ein zentraler Ort für die Stadt: Sie dient als Austragungsstätte für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten und ist ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung. SG zukunft. betont, dass der Verlust der Eisfläche die Jugendarbeit schwächen und die Attraktivität Solingens als Wohnort mindern würde.
Kritisch sieht die Initiative die unklare Zukunft der Halle. Zwar werde der Betrieb eigenständig geführt, doch fehlten belastbare Daten zu Nutzungszahlen, Sportangeboten oder sozialen Programmen der vergangenen fünf Jahre. Paul Gerd Rössling, Mitglied des Sportausschusses von SG zukunft., fordert, dass der Betreiber zunächst die notwendigen Informationen offenlege, bevor die Stadt über finanzielle Unterstützung entscheiden könne.
Um den langfristigen Erhalt der Eissporthalle zu sichern, plädiert der Antrag für eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid. SG zukunft. verlangt zudem regelmäßige, transparente Berichte, um politische Kontrolle zu ermöglichen und bei Problemen schnell handeln zu können. Ziel ist es, den Erhalt der Halle zu einer politischen Priorität mit klaren Schritten und geteilter Verantwortung zu machen.
Der Antrag mahnt die Stadt zu einer zügigen und gründlichen Bestandsaufnahme der aktuellen Situation an. Ohne nachhaltige Lösungen drohe die Schließung der Anlage, was das lokale Sport- und Gemeinschaftsleben empfindlich stören würde. Der Vorschlag wird nun im Solinger Stadtrat beraten.






